05.06.2022

Niederbayerns Senioren wieder mal auf Tour

 

Nach mehrjähriger Pause gingen die Senioren des Bezirks Niederbayern wieder einmal auf Tour. Am 20. Mai wurden die 35 Teilnehmer vom Busunternehmer Fürst in Vilshofen, Plattling und Landshut eingesammelt. Reiseziel war die Fuggerstadt Augsburg, wo das 9. Bayerische Landestreffen durchgeführt wurde. Der Busfahrer Willi brachte uns rechtzeitig zur Eröffnung im Rokokosaal der Regierung von Schwaben wo die überraschend zahlreichen Besucher vom Landesvorsitzenden Bernd Schneider begrüßt wurden. Neben Grußworten wurde von Uta Fröhlich auch ein spezielles Referat vorgetragen wo sie die fehlende Barrierefreiheit und das Gehörlosengeld thematisierte.

Bei der Anreise zum Rokokosaal hatte der Busfahrer Willi "Schwerstarbeit" zu leisten um den Bus heil durch die teilweisen engen Gassen des Augsburger Stadtteils, wo die Eröffnung stattfand zu manövrieren.

Nach der Eröffnung ging es zur Kongresshalle wo sich viele Wiedersehn konnten und ab 14 Uhr verschiedene Programmpunkte gezeigt wurden (Geschichte, Schau, Buchvorstellung u.a.) Mit an die 350 oder mehr Teilnehmern war es für die Ausrichter ein erfolgreicher Tag.

Ab 17 Uhr ging es für die niederbayerischen Teilnehmer wieder zurück, wo uns der Busfahrer Willi sicher in die heimischen Gefilde brachte. GP.

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14.04.2022

Bayerns Senioren trafen sich nach Corona wieder in Präsenz in Nürnberg

 

Nach den bedingten Einschränkungen durch die Corona-Pandemi, konnten sich die Seniorenleiterinnen und Seniorenleiter der bayerischen Gehörlosenvereine am 7. April 2022 wieder zu einer Präsenz-Tagung zusammenfinden, wo sie wie im September 2021, wo die Neue Führung gewählt wurde, wieder im Gehörlosen-Kulturzentrum in Nürnberg Eibach ihre Tagung durchführen konnten. Ein Abriss dieser Kultureinrichtung, wie von vielen GL in Umlauf gebracht und kolportiert wird, dürfte wohl in den nächsten Jahren aus kostengründen kaum wahrscheinlich sein. So dass die Gehörlosen weiterhin dort eine gesellschaftliche Heimat haben dürften.

Der im September 2021 gewählte Landes-Seniorenleiter Roland Reiß konnte von wenigen Ausnahmen abgesehen Vertreter aller Bayerischen Gehörlosenvereine bzw. deren Seniorenleiter begrüßen. Besonders begrüßte er den Landesverbandsvorsitzenden Bernd Schneider, sowie den eingeladenen Referenten Anton Schneid, welcher in einem Referat über das Testament und Erbrecht informierte.

Zu Beginn bedachte man in einer Schweigeminute, dem vor zwei Tagen plötzlich verstorbenen Kameraden Richard Semeniuk, welcher mehrere Jahre als Landes-seniorenleiter wirkte und in der Gehörlosen Community mehrere hochrangige Ämter innehatte.

In seinem Tätigkeitsbericht erwähnte Roland Reiß, dass durch die Corona Pandemie das Leben der Gehörlosen stark eingeschränkt wurde, so auch die Verbandsarbeit, wo eine Teilnahme zum Thema „Qualitätssicherung der Alten- und Pflegeheime für Gehörlose“ vorgesehen war, welche aber wegen Corona abgesagt wurde.

Landesvorsitzender Bernd Schneider informierte über die bisherigen Entwicklungen zum Gehörlosengeld und zur Rundfunkgebühr.

Seit 2013 ist Bernd Schneider mit der Verbesserung des Medienangebots für die Gehörlosen befasst. Er zeigte an, dass seit seinem Einsatz einige Verbesserungen in den Fernsehanstalten durchgesetzt werden konnten.

Dass im Zuge der Verhandlungen mit den Medienanstalten die Fernsehserie „Sehen statt Hören“ erhalten werden konnten ist auch ein Verdienst des Landesverbandes. Neben dem verbesserten Untertitelangebotes sprach Bernd Schneider auch die Einblendung von Gebärdensprach-Dolmetschern an, welche in den deutschen Medien immer noch unbefriedigend ist. Lediglich die Sender Phönix und ARD 24 können in ihren Nachrichtensendungen  die Gehörlosen bedienen. Ansonsten „Tote Hose“ Es gilt also weiterhin für Barrierefreiheit für das geistige Bildungsangebot der Gehörlosenwelt zu kämpfen.

Im nächsten Thema des Landesvorsitzenden Bernd Schneider ging es um das Gehörlosengeld. Nach wie vor versucht der Landesverband unter Leitung des Landesvorsitzenden hier einen Durchbruch zu schaffen. Einige positive Gespräche mit Mandatsträgern von politischen Parteien (Grüne, CSU u.a.) stehen im Raum, aber letztendlich, war alles bisher erfolglos. Bernd Schneider zeigte auf was bisher unternommen wurde – Kontakte mit Politikern, Gespräche mit der Staatsregierung, Besprechungen mit dem Blindenbund wegen Unterstützung. Alles war eigentlich positiv, doch der Landtag lehnte letztlich ab. Aber der Landesverband wird weiterhin versuchen hier sein Ziel zu erreichen.

Vielleicht hilft ein Wink: Wenn der Ministerpräsident blind ist, kann er im Amt bleiben – wenn er gehörlos/taub ist das nicht möglich, wegen der fehlenden Kommunikationsmöglichkeit. Dies ist leider bei den Politikern noch nicht angekommen.

Der eingeladenen Referent Anton Schneid informierte in einem 90 minütigem Referat

über Testament und Erbrecht. Anhand verschiedener Beispiele zeigte er auf woran man

bei der Abfassung eines Testaments achten muss und welche Probleme es beim Erbrecht

geben kann

 

Abschließend gab noch Marc Willams, eine Info zum Leben der Gehörlosen im Alter .

Als Experte informierte er über Möglichkeiten wie sich selbstbewusste alte Gehörlose

organisieren können und welche Vorbereitungen sie treffen können.

 

Zum Abschluss gab Roland Reiß noch Veranstaltungstermine bekannt:

So das Landestreffen in Augsburg am 20.-21. Mai

Das Bayerische Gehörlosen Sportfest in Landshut am 09.Juli u.a.

 

Die nächste Landes

von links: Josef Rothmeier, Gottfried Paulus, Friedrich Ratzesberger
von links: Josef Rothmeier, Gottfried Paulus, Friedrich Ratzesberger

18.03.2022

 

Niederbayerns Senioren weiter unter der Regentschaft von  „Gottfried dem Dritten“

 

Am 17.März trafen sich die Senioren aus den niederbayerischen Gehörlosenvereinen im schmucken Hotel Preysinghof  in Plattling wo sie  nach dem pandemie bedingtem -Auszug aus dem Pfarrheim St. Magdalena eine neue Heimat gefunden haben. An diesem Tag stand auch die Neuwahl der Seniorenleitung des Bezirksverbandes an. Erfreulich war dass von den vier angeschlossenen Gehörlosenvereinen Straubing, Deggendorf, Passau und Landshut alle vertreten waren. Gottfried Paulus als Bezirks-Seniorenleiter begrüßte  nach einem gemeinsamen Mittagessen die erschienenen  Seniorinnen und Senioren und begrüßte besonders die Bezirksvorsitzende Brigitte Rothmeier und den Landesverbands-Schatzmeister Josef Rothmeier. In seinem Bericht ging Gottfried Paulus auf seine 10-jährige Tätigkeit ein, wo er am 20. März 2012 das Amt vom verstorbenen Johann Obermeier übernahm. Gottfried Paulus, welcher auch „Gottfried der Dritte“ genannt wird - in Nachfolge von Gottfried Hock und Gottfried Weileder, welche in der bayerischen Gehörlosen-Community maßgeblich wirkten, - führte dann einige Veränderungen ein, welche durch die Alterung  der teilnehmenden Senioren bedingt war. So treffen sich die niederbayerischen Senioren nun in gehörlosenfreundlichen Gasthäusern, wo sie von den Wirtsfamilien und den Servicepersonal erfreut begrüßt werden und stets willkommen sind. Gottfried Paulus berichtete dass vor der Corona-Pandemie jedes Jahr 40 Seniorentreffen durchgeführt wurden wo er von wenigen Ausnahmen abgesehen stets anwesend war. Zudem erinnerte er an die Senioren-Tagesfahrten an verschiedene Ausflugsorte, wo es stets einen vollen Bus gab und sonniges Wetter der Begleiter war.

Nicht unerwähnt lies Gottfried auch das jährliche Treffen bei Bayerns zweitgrößten Volksfest, dem Gäuboden Volksfest in Straubing! Wo meist über 100 Gehörlose sich zu einer Bierzelt-Sitzweil einfanden. Und auch die Bartlmä-Dult in Landshut Ende August  machte er zu einem Treffpunkt mit besonderem Flair. Vergessen darf man auch nicht die Weihnachtsfeiern, welche mit einem Gottesdienst durch den Gehörlosenseelsorger Pfarrer Burkhardt beginnen und dann in weihnachtlicher Gemeinschaft gefeiert wurden, welche in den letzten zwei Jahren Pandemie bedingt ausfielen.

Höhepunkte in seiner Amtszeit waren auch die Landes-Seniorentage 2016 in Landshut und 2018 in Plattling wo an die 350-400 Besucher dabei waren. Dabei ist besonders der Seniorentag in Landshut zu erwähnen mit Begrüßung  durch den Oberbürgermeister im Rathaus Prunksaal, sowie der Foto-Session aller Besucher vom Rathaus Prunksaal auf der Zuschauer Tribühne der Landshuter Hochzeit, vor der Stadtresidenz was ein einmalige Ereignis wurde. Und in Plattling wurde an die Nibelungen-Treue der Gehörlosen errinnert.

Gottfried Paulus informierte im Anschluss seines Berichts über Änderung in der Seniorenleitung.

So entfällt künftig der Senioren Kassier. Dies wird nun von den einzelnen örtlichen Seniorenleitern übernommen. Der ausscheidenden bisherigen Schatzmeisterin Edeltraud Aichner wurde für ihre Arbeit gedankt. Da sie wegen Corona Quarantäne nicht anwesend sein konnte, wird ihr  das „Dankgeschenk“ bei nächster Gelegenheit übergeben. Im Anschluss erfolgte dann die Wahl. Im Vorfeld hatte Gottfried bereits eine Umfrage gemacht und um Vorschläge gebeten. Als Wahlleiterin wurde Bezirksvorsitzende Brigitte Rothmeier bestimmt.

Bei der Wahl wurde Gottfried Paulus  mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung wieder gewählt. Als Vertreter kandidierten Josef Rothmeier und Friedrich Ratzesberger. Josef Rothmeier wurde als 1. Vertreter gewählt und Friedrich Ratzesberger als zweiter Vertreter.

Damit dürfte die Seniorenleitung einen guten Fortbestand haben.

 Mit verschiedenen Informationen zum Landestreffen im Mai in Augsburg, wo eine Busfahrt stattfinden wird und der Flüchtlingsproblematik Gehörloser aus der Ukrainie, wo auch Niederbayern betroffen sein wird informierte Landesverbands-Schatzmeister Josef Rothmeier.

 

Und „Gottfried der Dritte“ geht nun in seine dritte und letzte Amtszeit wo er seine Nachfolge seit diesem Tag in guten Händen weiß. GP.

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17.12.2021

Letztes Treffen der niederbayerischen Senioren im Jahr 2021

Seit März 2020, als die Corona Krise begann und das Leben der Menschen gravierend einschränkte, war es für die Gehörlosen eine schwierige Zeit mit dem Mundschutz zu leben und ohne Treffen bei  Kulturellen, sportlichen und speziellen Seniorentreffen auszukommen, da alles zum größten Teil eingeschränkt wurde. Zwar hat es auch die Seniorengruppen der vier niederbayerischen Vereine (Straubing, Landshut, Plattling und Passau) arg getroffen, wo mehrere Monate lang keine Treffen möglich waren, trotzdem sind sie relativ gut durch die zwei Pandemi-infizierten Jahre gekommen.

Nach den Coronabedingten Einschränkungen von Mitte März 2020 bis Mitte Juni 2020 konnten ab Juli 2020 wieder Seniorentreffen durchgeführt werden, wonach Mitte Oktober erneut Lebenseinschränkungen durch die Politik erfolgten, wonach bis Mitte Juni 2021 keine Community (Treffen, Veranstaltungen u.a.) möglich waren. Das war insbesondere für die Gehörlosen Senioren eine schwere Zeit.

Ab Juli 2021 gab es dann Lockerungen und der Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus, welcher sich über die tagesaktuellen Lagen informierte, konnte wieder zu den Seniorentreffen einladen, nachdem er mit den Lokalitäten die Zusagen zur Durchführung der Treffen abklärte.

So konnten ab Juli 2021 nun wieder die regelmäßigen Seniorentreffen in den vier Gehörlosenvereinen des Bezirks Niederbayern stattfinden, welche stets gut besucht waren, mit Ausnahme im September in Landshut, wo ein Bahnstreik für einen geringen Besuch sorgte.

Erfreulich in dieser Zeit ist, dass sich der Großteil der Gehörlosen Senioren der Corona-Impfung unterzogen hat, so dass sie problemlos zu den Treffen kommen können.

Nun plante der Bezirks-Seniorenleiter für den 16. Dezember die zentrale Weihnachtsfeier mit Gottesdienst in Plattling und hatte bereits Vorbereitungen gemacht. Aber wegen der akuten Coronalage und möglicher Schließung der Gaststätten/ Restaurant musste dieses Vorhaben storniert werden. Durch die Beobachtung der politischen Entscheidungen konnte der Bezirks-Seniorenleiter anstelle der Weihnachtsfeier zumindest ein normales Seniorentreffen im allseits beliebten Preysinghof in Plattling organisieren.

So freute sich Gottfried Paulus über den guten Besuch, denn es waren Senioren aus allen vier niederbayerischen Gehörlosenvereinen anwesend welche bei guter Unterhaltung und gemeinsamen Essen einen unterhaltsamen nachmitttag erlebten.

In seiner Ansprache begrüßte Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus, die Bezirksvorsitzende Brigitte Rothmeier und den Bezirks-Schatzmeister Josef Rothmeier und berichtete über besondere Ereignisse. Darunter auch dass in diesem Jahr eine hohe Sterberate unter den Ostbayerischen Gehörlosen gegeben war. Er dankte allen Seniorinnen und Senioren für den Zahlreichen Besuch der Seniorentreffen und dem Sparschweinfuttern, welche es erlaubt, Aktivitäten zu verwirklichen.

Ebenso dankte Gottfried Paulus für die gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Seniorenleitern und dem Bezirksverband mit der Vorsitzenden Brigitte Rothmeier.

Brigitte Rothmeier, Vorsitzende des Bezirksverbandes Niederbayern, welche öfters an den Seniorentreffen in Plattling teilnahm, überbrachte Grußworte des Bezirksverbandes. Sie freute sich dass die Senioren in Niederbayern ein gutes Gemeindeleben haben und dankte hier besonders dem Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus. Sie erzählte dass ohne ihn die positive Entwicklung der Niederbayerischen Senioren Community wohl nicht möglich wäre. Um sein Engagement zu würdigen war sie auf einer Suche zu einem passenden Präsent, was sich als schwierig erwies. Doch durch Experten fand sie ein passendes Präsent, Sechs (nicht verwechseln mit Sex!) Flaschen Chianti Classico. Mit Dank für seine 10-jährige Tätigkeit als Bezirks Seniorenleiter überreichte sie die geistige Spezialität mit der Bitte weiterzumachen.

Dass dieser Seniorentreff zum Ende eines schwierigen Jahres doch gut und harmonisch ausklingen konnte, dafür gilt auch Dank dem Hotel Preysinghof mit dem netten Servicepersonal.Und gehörlose , Hörgeschädigte Menschen, können immer zu unseren Treffen kommen.

 

Also Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Wir sehen und bald wieder..gell oder?

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07.09.2021

Niederbayerns Senioren trotzt Corona aktiv

Als im März 2020 der Corona-Virus in die Welt kam erfolgten alsbald Einschränkungen für die Menschheit. Davon waren auch die Gehörlosen in besonderer Weise betroffen.

Mit Mundmasken ergaben sich erschwerte Kommunikationsprobleme für die Gehörlosen Menschen wovon einige Presseberichte darüber informierte.Auch in Landshut und Niederbayern war das der Fall. Nach einer Lockerungsphase von Juni 2020 bis Oktober 2020 gab es harte Einschränkungen für die Menschen in Deutschland. Vereinsversammlungen, Stammtische und Seniorentreffen wurden verboten, so dass auch die vielen Weihnachtsfeiern der Gehörlosenvereine nicht durchgeführt werden konnten.

Mit der Entwicklung von Impfstoffen und der damit folgenden Impfung der Bevölkerung kamen dann im Frühjahr 2021 nach und nach Erleichterungen, so dass ab Mitte Juni 2021 wieder Vereinsaktivtäten durch Impfungen und Corona Tests möglich wurden.

Die Erleichterungen im gesellschaftlichen Leben nutzte Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus (Landshut) indem er für den 21. Juni zu einem Seniorentreffen der Marienkäfergruppe nach Landshut einlud. Über ein Dutzend Teilnehmer freuten sich auf ein Wiedersehn im Cafe Kreuzer in Landshut.

Nachdem sich viele Senioren zur Corona-Impfung entschlossen haben konnten im Monat Juli die Seniorentreffen in Straubing, Landshut, Plattling und Passau nach 9 Monaten „Corona-Sperre“ wieder durchgeführt werden.

Auf Grund schönem Wetter fand das Treffen in Straubing auf dem Biergarten des Hotels Gäubodenhof statt und auch in Passau im Gasthaus Öller in Schalding. An beiden Treffen gab es guten Besuch und alle Teilnehmer freuten sich dass nun wieder Zusammenkünfte und Treffen möglich sind. Gut besucht waren auch die Treffen in Landshut im Cafe Kreuzer (Hat leider keinen Biergarten) und das Treffen in Plattling im ehem. Bischofshof, wo jetzt ein Italienisches Restaurant ist.

Und im Monat August war der Seniorentreff in Straubing wieder von gutem Wetter bedacht, so dass man sich wieder im Biergarten treffen konnte. Während das Treffen in Landshut wie gewohnt im Cafe Kreuzer ablief, trafen sich die Senioren dann in Plattling im Hotel Preysinghof zu ihrer Sitzweil und die Passauer im großen Saal des Gasthauses Öller, da regnerisches Wetter herrschte.

Der September brachte erfreulicherweise für den Straubinger Seniorentreff wiederum sonniges Wetter, so dass die Senioren erneut Biergartenatmosphähre geniessen konnten und eine gute Besucherzahl verzeichnet wurde.

Und dann kam der Bahnstreik, welchen den Seniorentreff in Landshut heimsuchte. Jedoch trotzt des Bahnstreiks fanden ein Duzend Senioren den Weg zum Seniorentreff im Cafe Kreuzer und erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag.

Nun steht am 16.September der Seniorentreff in Plattling an, wo wir künftig unsere Seniorentreffen durchführen können. Im Hotel Preysinghof haben wir eine gute Lokalität und freundliche Bewirtung gefunden, so dass wir uns dort eine Weile heimisch fühlen können. Vielleicht können wir dort wieder unsere Vor-Weihnachtsfeier durchführen, das ist aber noch offen.

Und am 23.September findet in Nürnberg-Eibach die Seniorenleitertagung des Landesverbandes statt, wo auch die Neuwahl ansteht Über den Ausgang der Wahl darf man gespannt sein aber der derzeitige komm. Landesseniorenleiter Roland Reiss dürfte in das Amt gewählt werden.

 

Und auch in Niederbayern stehen im Seniorenbereich Neuwahlen an. Nach 10 Jahren im Amt wünscht sich der amtierende Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus dass sich bei der Wahl ein neuer Seniorenleiter etablieren würde, was auch bei der Senioren-Schatzmeisterin Edeltraud Aichner erwünscht wäre. Bis dahin sorgen aber beide, dass die Seniorentreffen in Niederbayern weiterhin gut laufen können. GP.

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27.08.2019

Senioren erlebten bei der Landshuter Bartlmä-Dult einen netten Nachmittag.

 

Einen netten Nachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen erlebten zahlreiche gehörlose Senioren am Montag, 26. August beim offiziellen Seniorentag bei der Bartlmä-Dult in Landshut. Neben den Senioren der Region Landshut waren auch auswärtige Senioren aus weit entfernten Orten zu Besuch bei dieser Veranstaltung, welche im Jahr 2017 erstmals vom niederbayerischen Seniorenleiter auf Wunsch mehrerer Senioren organisiert wurde.

Dass beim ersten Mal nur gerade mal 10 Personen anwesend waren ist wie in vielen Fällen dem Neuen geschuldet. Denn bereits beim zweiten mal im Jahr 2018 war die Teilnehmerzahl doppelt so hoch und bei der diesjährigen Dult am 26. August fanden sich annähernd ein halbes Hundert hörbehinderte Senioren ein um gemeinsam einen gemütlichen Nachmittag miteinander zu verbringen. Dass darunter auch einige Gehörlose mit von der Partie zu sehen waren, welche das Seniorenalter noch nicht erreicht hatten, aber die Gelegenheit nutzten sich ein Bild zu machen, wie es im Leben der Senioren mit ihren vielen Aktivitäten zugeht, ist auch erwähnenswert. Schließlich werden alle die jetzt Jung sind auch "Alt" werden, und da ist es von Vorteil sich im Sinne wie in einer Familie damit anzufreunden, wo man sich im Alter einer Gemeinschaft anschließen kann um nicht der Vereinsammung anheim zu fallen.

Das Treffen auf der Battlmä-Dult hatte zudem eine Premiere, denn bei der Ansprache des Oberbürgermeisters der Stadt Landshut Herrn Alexander Putz gegen 15 Uhr wurde die Rede von der Landshuter Gebärdensprach-Dolmetscherin Brigitte Ringlstetter den Gehörlosen vermittelt.

Der Oberbürgermeister erinnerte hierbei an die Anfänge der Bartlmädult und würdigte auch das Engagement der Senioren, welche Zeit ihres Lebens einen wichtigen Baustein zur Lebensqualität der Stadt Landshut beigetragen haben.

Auch würdigte der Oberbürgermeister das Bestreben der Hörbehinderten zur Teilhabe indem vermehrt Gebärdensprach-Dolmetscher bei öffentlichen Veranstaltungen zum Einsatz kommen sollten, was die Stadt Landshut umsetzen wird.

Erfreulich an dieser Veranstaltung für die Gehörlosen war zudem, dass ein Kontigent Verzehrbons für die Mitglieder der Landshuter Gehörlosen von der Stadt Landshut zur Verfügung gestellt wurde. GP.

 

 

21.10.2017

 

Niederbayerns Senioren gratulierten ihrem Bezirks-Seniorenleiter zum "70."

Anlässlich des Seniorentreffs am 19. Oktober in Plattling im Pfarrsaal St. Magdalena gratulierten die Seniorengruppen, dem Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus nachträglich zu seinem 70.Geburtstag, welchen er im August begehen konnte. Edeltraud Aichner (Straubing), Anna Kleinert (Landshut), Herbert Freund (Passau) und Josef Zellner (Deggendorf) gratulierten im Namen aller anwesenden Senioren brachten dem Jubilar ein musikalisches Ständchen dar und überreichten ein Vino- und Euro-Präsent.

Bei dem wieder gut besuchten Seniorentreffen trafen sich die Seniorenleiter vorher im Gasthof Bischofshof, wo nach zweijähriger Unterbrechung am 14. Dezember die Senioren-Weihnachtsfeier des Bezirks stattfinden wird.  Neben der Vorbereitung zur Weihnachtsfeier wurde auch die Terminplanung für das kommende Jahr besprochen und zum Teil festgelegt, da es in einigen Gruppen evt. zu Änderungen kommen wird, konnte es nicht abschließend geklärt werden. Auch die finanzielle Situation wurde angesprochen, da wegen dem Wegfall der Eigenbewirtschaftung in Straubing und Landshut und weniger Treffen in Plattling und Passau ein Problem entstanden ist.

Das Foto zeigt: von links: Josef Zellner (Deggendorf), Herbert Freund (Passau) Anna Kleinert (Landshut) Edeltraud Aichner (Straubing) mit dem Jubilar und Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus). GP.

 

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24.07.2017

Niederbayerns Senioren auf Bayerwald Tour

 

Bereits seit vielen Jahren, erstmals im Jahr 1988 führt die Seniorenleitung des Bezirksverbandes der Gehörlosen Niederbayern alljährlich eine Tagesfahrt durch. So auch heuer wo am 20.Juli zu einer Fahrt in den Bayerischen Wald mit Stationen in Bad Kötzing und Bodenmais eingeladen wurde. Erfreulicherweise hatten sich hierzu 46 Personen aus den Ortsvereinen Straubing, Deggendorf, Passau und Landshut angemeldet, wobei allerdings zwei Personen kurzfristig krankheitsbedingt absagten. Mit dem Bus des Reiseunternehmens Fürst aus Hutthurm bei Passau starteten die Passauer um 7 Uhr morgens am Passauer Hauptbahnhof.

Dann ging die Fahrt nach Plattling, wo die Teilnehmer aus Straubing, Deggendorf und Landshut zusteigen konnten. Dann ging die Fahrt über den Rusel auf die Ostmarkstraße an Regen und Viechtach vorbei bis wir dann die Ausfahrt Richtung Bad Kötzing erreichten.
Hier fuhren wir auf einer äußerst kurvenreichen Straße zur ersten Station, nähmlich der Brennerei und Destillerie Liebl in Bad Kötzing wo uns der Besitzer Gerhard Liebl begrüßte und durch seine Firma führte. Der Besitzer informierte uns über die Geschichte der Brennerei, die Produktion und Herstellung von feinen Schnäpsen und Weinen und zeigte uns die Rohstoffe hierzu. Und auch das Lager wo in 800 Fässern die Destillate reifen konnten wir besichtigen. Dank der Gebärdensprachdolmetscherin Sabine Schwarzberg konnten die Teilnehmer die Ausführungen gut erfassen und stellten anschliessend Fragen, welche der Besitzer ausführlich beantwortete.

Anschliessend ging es zum Verkaufsladen der Firma, wo man eine Verkostung verschiedener Schnäpse (Bärwurz, Cognac, Liköre u.a.) vornehmen konnte und sich auch das eine oder andere Mitbringsel kaufen konnte.

Dann ging es weiter auf erneut sehr kurviger Straße zum Lindner Bräu mit seinem schönen Biergarten, wo wir das Mittagessen einnahmen. Leider gab es hierzu ein Problem, denn unser Seniorenleiter Gottfried übersah die Mitnahme der farbigen Essensbons, doch konnte das Problem zufriedenstellend gelöst werden und alle bekamen ihr bestelltes Essen.

Dann fuhren wir nach Bodenmais, wo wir einen knapp 2-Stündigen Aufenthalt zur freien Verfügung hatten, zum Shoppen, zur Stadtrundfahrt mit der Bimmelbahn, Besichtigung Glasbläserschau oder einfach in einem Straßencafe zusammensitzen und plaudern.

Nach einem obligatorischen Gruppenfoto ging es dann ab 16 Uhr wieder auf die Heimreise,wo uns der Busfahrer Stefan sicher zu den einzelnen Stationen chauffierte.

Bezirks Seniorenleiter Gottfried Paulus bedankte sich vor der Rückfahrt bei allen Teilnehmern für die Teilnahme und besonders beim Seniorenleiter des GV Deggendorf Josef Zellner, dass es mit dem Mittagessen trotzt der fehlenden Bons gut klappte und auch bei Heinz Seidenhofer, als "Ersatz-Kommunikator" und dem Busfahrer Stefan vom Reiseunternehmens Fürst. Dass wir mit dem Wetter auch bestens bedient waren, mit Sonne und 27 Grad, ist auch erwähnenswert. Für alle Teilnehmer dürften es eine schöne und ansprechende Tagesfahrt und eine Abwechslung in ihrem Alltag gewesen sein. (Gottfried Paulus)

 

 Nachstehend eine Bildergalerie von der Fahrt...

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10.05.2017

 

Infoveranstaltung der Senioren zum Bundesteilhabegesetz

 

Am Donnerstag, 27.April und am Montag, 8.Mai fanden bei Seniorentreffen in Passau (27.4.) und Landshut (8.5.) Informationsveranstaltungen zum neuen Bundesteilhabegesetz statt.

Über die Änderungen der bisherigen Bestimmungen und Regelungen und die neuen Möglichkeiten Unterstützung und Hilfe zu bekommen, darüber informierte Frau Cornelia Stiegler, Diplom-Sozialpädagogin von der Beratungsstelle in Straubing.

In Passau, wo sich die gehörlosen Senioren am letzten Donnerstag im Monat im Pfarrheim St. Bartholomäus treffen, kamen knapp 30 Personen und erhielten wichtige Informationen zu diesem Gesetz.

In Landshut, wo sich die Senioren seit dem Abschied vom Pfarrheim Peter und Paul im Cafe Kreuzer in der Regierungsstraße jeden zweiten Montags im Monat treffen waren zwar weniger Besucher anwesend, doch war die Informationsveranstaltung  zum Gesetzt ebenfalls sehr informativ für die Teilnehmer.

Zwar wird es für die Gehörlosen selbst wenig Möglichkeiten geben, Unterstützung zu bekommen, aber wenn sie diese benötigen dürfte es doch Verbesserungen geben.

Besonders positiv am Gesetz ist, dass der Selbstbehalt bei Beantragung von Unterstützung stark erhöht wurde.

 

Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus bedanke sich sowohl in Passau wie auch in Landshut für die umfangreichen Informationen bei Frau Stiegler mit kleinen Präsenten. (G.P.)

01.03.2017

 

Volles Haus beim Straubinger Seniorentreff wegen Info-Veranstaltung zum Teilhabegesetz.

 

Das war doch ein unerwartet guter Besuch, zum banalen Seniorentreffen im Gasthaus Röhrl in Straubing, welches jeden ersten Mittwoch im Monat durchgeführt wird. Nachdem der Saal im Altenheim St. Marien nicht mehr benützt werden kann (Brandschutzmaßnahmen und Umbau).

Im Lesezimmer des Gasthauses Röhrl fanden die Straubinger Senioren nun eine neue Heimat - auch wenn einige Gehörlosen unzufrieden mit der Lokalität sind.

Aber es ist für eine Zwischenzeit eine gute Lösung, denn selten kommen so viele Besucher wie am heutigen Tag. Und das war wohl auch deswegen, weil an diesem Tag eine Info-Veranstaltung zum Teilhabegesetz im Programm stand.

Das Referat zum Teilhabegesetz wurde von Frau Stiegler, von der Beratungsstelle für den Bezirk Niederbayern  gemacht und gut verständlich vermittelt.

Für die Gehörlosen dürfte es nach Lage der Dinge wohl keinerlei Verbesserungen geben, es sei denn man ist in der Armutsgrenze beheimatet

Die vor einigen Jahren vermittelten Mitteilungen dass die Gehörlosen Teilhabegelder für Dolmetschereinsätze bekommen würden, war wohl ein Aprilscherz um nicht zu sagen eine Verarschung. Die normalen Gehörlosen dürften mit diesem Gesetz wohl schlechter gestellt sein. - Man wird sehen.

Aber immerhin wir Gehörlose, die normal sind, können irgendwie noch unser Leben Selbstbestimmt  gestalten

Wir hätten uns eigentlich erwartet, dass uns Gehörlosen  eine monatliche finanzielle Zuwendung gewährt wird, um für verschiedene Bedürfnisse Gebärdensprachdolmetscher zu fin anzieren. Aber selbst wenn wir die finanziellen Wünsche erfüllt bekommen würden - hätten 90 von 100 keine Chance eine Gebärdensprachdolmetscherbegleitung zu bekommen.

Grund ist einfach: zum einen zu wenige GL-DM, zum anderen die meisten GL-DM haben sich gebunden um ein sicheres Einkommen zu haben.

Die Verlierer sind die Erwachsenen GL, welche nur dann und wann wegen besonderer Anlässe einen Dolmi zur Seite wünschen. Keine Chance einen zu bekommen oder irre ich mich.

Naja solange keine Polizei oder der Notarzt bei uns aufkreuzt, so wie heute dann geht es uns Gehörlosen gut und wir kommen klar. oder was meint ihr?

 

Die Info-Veranstaltung zum Teilhabegesetz findet auch am 27.April in Passau und am 8.Mai in Landshut bei den Seniorentreffen statt.

Also kommt dort vorbei - euer Schaden wird es nicht sein.

 

Gottfried Paulus

Bezirksverband der Gehörlosen Niederbayern

Bezirks Seniorenleiter

 

P.S.

 

Am 23.März findet beim Seniorentreffen in Plattling die Neuwahl der Seniorenleitung des Bezirks Niederbayern statt. Wahlberechtigt sind alle anwesenden Senioren aus den niederbayerischen Vereinen .  Ein Nachfolger für den amtierenden Bezirksseniorenleiter wird gesucht!

24.02.2017

 

Faschingskränzchen der Senioren

 

Einen netten Nachmittag erlebten die Senioren des Bezirksverbandes Niederbayern am Unsinnigen Donnerstag im Pfarrheim St. Bartolomäus in Passau-Hacklberg. Der Seniorenleiter des Gehörlosenvereins "Dreiflüsse" Passau konnte knapp 40 Besucher begrüßen, darunter auch den Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus (Landshut).

 

Neben einem Weißwurst- und Wieneressen gab es die obligatorischen Faschingskarpfen und Kaffee, wobei es Diskussionsstoff bezüglich der Karpfenüberzüge gab, ob es sich hier um Puderzucker oder Traubenzucker oder Babypuder handelt. Bei angeregter Unterhaltung informierte Gottfried Paulus auch über die Landesseniorenleitertagung, welche eine Woche vorher in Nürnberg stattfand und würzte seine Rede mit einigen heiteren Bonmots. (GP.)

09.10.2016

Senioren in 10 Jahren ??

 

Am Samstag, 8.Oktober fand im Hotel "Zum Regenbogen" in Cham die diesjährige Info-Veranstaltung des Landesverbandes Bayern der Gehörlosen statt, wozu Teilnehmer aus fast allen bayerischen Gehörlosenvereinen teilnahmen.

Unter Leitung des Landesvorsitzenden Bernd Schneider wurden den Teilnehmern wesentliche Ergebnisse der Arbeit des Landesverbandes vermittelt und man konnte Fragen stellen, welche die einzelnen Vereine auf dem Herzen hatten.

Ein besonderer Aspekt dieser Tagung war das Referat von Marcus Willam, dem Vorsitzenden des Bezirksverbandes der Gehörlosen Mittelfranken.

Sein Thema war: "Senioren in 10 Jahren ??"

Aus seiner Tätigkeit als Arbeitserzieher und Hausmann  bei der Regens-Wagner Stiftung in Zell hat er viel Einblick in die Situation  der älteren Gehörlosen Menschen und stellte darüber einen interessanten Bericht zusammen, welcher in der nachstehenden Fotogalerie in Stichworten angezeigt ist.

Ein besonderer Aspekt seines Berichtes ist der Wohnpark der Gehörlosen in Gelderhorst in Ede in Holland, wo eine große Gehörlosengemeinschaft zusammen lebt.

Ein solches Projekt ist in Deutschland und in Bayern bisher eine Utopie aber der Landesverband träumt von einer Verwirklichung eines ähnlichen Projektes, wozu allerdings auch die Gehörlosen selbst beitragen müssen.  (GP.)

 

 18.03.2016

Infoveranstaltung zu Rauchwarnmelder und weiteren Hilfsmitteln bei niederbayerns Senioren.

 

Bei den Seniorentreffen in Straubing (2.März) und in Plattling (17.März) gab es jeweils eine Informationsveranstaltung zu Rauchwarnmeldegeräten und weiteren visuellen Hilfsmitteln, welche durch die Firma deaftechnik aus München präsentiert wurden.

In Straubing, wo die erste Veranstaltung stattfand, trafen sich die gehörlosen Senioren erstmals im Hotel Röhrl am Theresienplatz. Überraschend kamen zahlreiche Besucher, welche sich im neuen Treffpunkt umsehen wollten, weil der Saal im Marienstift, wo die Treffen seit annähernd 20 Jahren stattfanden, aus Brandschutzgründen saniert und vorübergehend nicht mehr nutzbar ist. Trotzt Platzenge  im Nebenraum des Hotels Röhrl, fanden dann trotzdem alle Besucher einen freien Stuhl und konnten so die Präsentation von Markus Antony, von der Firma "deaftechnik" verfolgen. Neben der Rauchwarnmeldepflicht informierte Markus Antony auch über das Antragsverfahren, sowie weitere visuelle Geräte, welche für das Leben der Hörgeschädigten recht nützlich sind. Mit knapp 40 Besuchern war die Veranstaltung ein guter Erfolg.

Eine weitere Infoveranstaltung zum gleichen Thema fand dann großen Pfarrsaal St. Magdalena in Plattling statt, wo sich über 50 Besucher einfanden. Neben der Informationsveranstaltung der Firma "deaftechnik" mit Markus Antony und seinem Mitarbeiter Pascal gab es auch weitere Infos wie den Begegnungsaufenthalt im Schwarzwald im September, das Bayerische Landestreffen im Juni in Landshut u.a. Der gute Besuch an den niederbayerischen Seniorentreffen zeigt, dass die Senioren die angebotenen Veranstaltungen gerne besuchen und sich in der Gemeinschaft wohlfühlen. (gp.)

 

 26.02.2016

Bayerns Seniorenleiter tagten  in Nürnberg

 

Schon seit einer langen Zeit, ist Mitte bis Ende Februar für die Seniorenleiterinnen und Seniorenleiter in den bayerischen Gehörlosenvereinen ein wichtiger Termin, nähmlich die Seniorenleitertagung, welche dieses Jahr im Berufsbildungswerk in Nürnberg durchgeführt wurde. Überraschend waren an die 95 Prozent der Vereinsvertreter erschienen, so dass es ein volles Haus gab. Die wenigen abwesenden Vereinsvertreter hatten hier sicherlich etwas versäumt.

Richard Semenjuk, der Landesseniorenleiter begrüßte die vielen Teilnehmer mit launig-humorigen Worten und begrüßte besonders seinen Vorgänger Klaus Roser und den Ehrenpräsidenten des Bayerischen Gehörlosen Sportverbandes, Josef Scheitle.

Bei der Begrüßungsansprache bedankte sich Richard Semenjuk auch bei seinem Mitarbeiter, Helmut Rühr für die Organisation der Tagung, wo alles in einem Hause ablaufen konnte.

In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte der Landesseniorenleiter Richard Semenjuk einige markante Ereignisse.aus dem zurückliegendem Jahr 2015.

So die alljährliche Seniorenleitertagung am 25.Februar 2015, den Unterfränkischen Seniorentag am 29.April in Aschaffenburg, den Landesseniorentag in Plattling im Juli, das Sommerfest in Kaufering und andere.

Richard Semenjuk, als Landesseniorenleiter sagte, dass er über den Verlauf der einzelnen Veranstaltungen überaus positiv berichten kann und den einzelnen Veranstaltern und Ausrichtern großes Lob aussprechen kann.

Etwas weniger erfreulich war für den Landesseniorenleiter und seinen Mitbegleitern die Teilnahme am Bundesseniorentag im Oktober 2015 in Potsdam.

Es lag zum Teil an der unbefriedigenden Organisation und dann auch am Tagungsprogramm.

Es wurde dort nähmlich angeregt, dass in den Bundesländern Kompetent-Zentren gegründet und aufgebaut werden sollen. Nur was dahinter steht, erschließt sich keinem.

Da wollen sich wohl einige die Gewalt über die Menschheit sichern - und dann...????

Unser Landesseniorenleiter Richard Semenjuk sagte abschließend zu seinem Bericht jedenfalls, "außer Spesen nichts gewesen, Und zudem war er mit dem Tagungsraum und der Verpflegung äußerst unzufrieden. Immerhin hatten die Teilnehmer ein erstklassiges Hotel für die Übernachtung verfügbar.

Im weiteren Verlauf informierte "König" Richard über den Seniorentreff des Landesverbandes in der Schwanthaler Straße in München, dem Gegenstück zum Seniorentreffen des GMU, welcher einen außergewöhnlich guten Zulauf hat.  Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil bei den Treffen immer aktuelle Informationen vermittelt werden und eine warmherzige Athmosphäre gegeben ist..

So erfreulich es in vielen Bereichen ist, gibt es natürlich auch einige negative Aspekte, welche insbesondere im Schwabenland für dunkle Wolken am Himmel der Gehörlosenwelt sorgten.. Zwei Löwen stehen sich gegenüber. Einer muss den Schwanz einziehen und sterben. Ist Gesetz. Das ist im Jahr 2015 in Bezirk Schwaben passiert.

Viele Jahre gab es einen Seniorentreff in Bahnknotenpunkt Buchloe. Das ist nun leider Vergangenheit. Grund Persönliche Probleme der Führungspersonen. Ein Fortbestand wäre sicherlich möglich gewesen, wenn egoistische Mimositäten hintan gestellt würden. Naja..

Es ist halt manchmal schwierig einzusehen, dass es Zeit ist zurück zu treten und einem Nachfolger die Führung zu überlassen, welcher neue Wege gehen möchte.

Und es ist auch schwierig, einzusehen dass meine Zeit abgelaufen ist. Aber wenn man es akzeptiert, kann man mit sich im reinen sein. Da fehlt es vielen, was zu bedauern ist.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine des Berufsbildungswerks Nürnberg gab es dann noch Informationen zum diesjährigen Begegnungsaufenthalt in Schwarzwald, welchen Helmut Rühr bewarb. Helmut Rühr bemühte sich neues zu finden, konnte seine  Vorstellungen dann zeitlich und finanziell nicht umsetzen. Helmut erinnerte sich dann an vergangene Veranstaltungen und dachte, dass Wiedersehen Freude macht. So konnte er nun ein Angebot zusammen stellen für einen erneuten Begegnungsaufenthalt im Schwarzwald.  Dort wo bereits im Jahr 2012 eine Begegnungsmaßnahme stattfand. So  findet nun die diesjährige Veranstaltung im Schwarzwald (Titisee/Neustadt) statt, wobei das  Anmeldelimit bei 50 Personen vorgesehen ist.

Zu den Wortmeldungen zum Bericht des "Königs Richard" gehörte auch Josef Scheitle, der Ehrenpräsident des Bayerischen Gehörlosen Sportverbandes. Er nahm insbesondere die geplanten Kompetenz-Zentren u-a. auch vom DGB geplant ins Bild und zeigte anhand der Bayerischen Situation auf, dass die Gehörlosen bei einem Beitritt die Verlierer wären und ihrer Eigenständig verlustig gehen würden. Josef Scheitle appellierte eindringlich, dass die Gehörlosen ihre Eigenständigkeit und Selbstverwaltung behalten sollen, was nur durch gemeinsame Solidarität möglich ist.

Eine kurze Info zum diesjährigen Landesseniorentag brachte dann der niederbayerische Bezirksseniorenleiter Gottfried Paulus. Gottfried informierte, dass die Vorbereitungen zum größten Teil abgeschlossen sind und nun Anmeldungen und Kartenbestellungen möglich sind. Gottfried, übrigens der einzige Krawattenträger an der Tagung versicherte, das alle Besucher des Landestreffens einen Besuch dieser Veranstaltung nicht bereuen werden, Allein schon wegen dem letztem Programmpunkt, der Tanzgruppe "Samba do Brasil", welche übrigens auch bei der 20-Jahrfeier des Gehörlosensportvereins Landshut für ein volles Haus, Trubel und Flair sorgte.

Informiert wurde auch über  die neuen Kosten für die Wertmarke  für die Freifahrt .

Da erstaunte die Mitteilung dass 18-tausend Hörbehinderte Wiederspruch eingelegt haben, für eine Steigerung von 8,00 € pro Jahr, pro Tag waren es vielleicht nur 0,5  Cent.

Man sieht dass manche irrationale Wünsche einbringen, welche uns letztendlich schaden würden.

Und auch Fragen zum neu geplanten einheitliche Ausweis wurden gestellt. Da ist allerdings noch Klärungsbedarf gegeben, Und die alten Ausweise bleiben gültig, so lange die neuen Ausweise nicht verfügbar sind

Zwar begann die Tagung mit einer Verspätung, was bei Gehörlosenveranstaltungen irgendwie die Regel ist, doch konnte "König Richard" und seine Adjuitanten mit straffer Berichterstattung letztendlich alles zeitnah zu Ende bringen.

Und es muss auch angemerkt werden, dass König Richard schlaflose Nächte hatte, einfach deswegen weil er zu lange im Amt ist und nicht mehr weiss, was er bei der Tagung reden soll. Aber es ist halt so, dass rechtzeitig ein rettender Engel kommt und ein Paket mit Inspiration beim Tagungsleiter abliefert, so dass am Ende alles gut verlaufen ist und niemand weiß wie schwer so eine Veranstaltung mit allem drum und dran zu schultern ist.

Jedenfalls gilt unser aller Dank, dem König Richard, seinem Adjutant Charly und Helmut sowie Peter. Hoffen wir, dass die Senioren in Bayern weiterhin unter guten Führungskräften stehen und diese dann auch gute Nachfolgeleute finden, welche durchaus neue Wege gehen können.

 

Landshut, den 26.02.2015

Gottfried Paulus

Bezirksverband der Gehörlosen Niederbayern

Bezirks-Seniorenleiter

 

 

29.01.2016

Faschingskränzchen der Senioren

 

Einen überraschend guten Besuch hatte der Seniorentreff im Passauer Pfarrheim St. Bartolomäus, am Donnerstag, 28.Januar 2016, wo die niederbayerischen Senioren zu einem gemütlichen Faschingskränzchen zusammen kamen.

Herbert Freund, der örtliche Seniorenleiter begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder aus den niederbayerischen GL-Vereinen sowie die Gäste aus Oberbayern, Oberpfalz und sogar Schwaben. Bei reichlich flüssiger Nahrung, sowie kleinen Imbissen, Faschingskrapfen, Kaffee und Kuchen gab es dann auch eine Maskenprämierung, wo Elfriede Klinger die kreativste Verkleidung zeigte, vor Herbert Freund und weiteren Verkleideten Besuchern.

 

Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus informierte in seiner launigen Rede auch über das Bayerische Landestreffen im Juni sowie über eine geplante Info-Veranstaltung zu Rachmeldern und dem Antragsverfahren.  (G.P.)