21.10.2017

 

Niederbayerns Senioren gratulierten ihrem Bezirks-Seniorenleiter zum "70."

Anlässlich des Seniorentreffs am 19. Oktober in Plattling im Pfarrsaal St. Magdalena gratulierten die Seniorengruppen, dem Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus nachträglich zu seinem 70.Geburtstag, welchen er im August begehen konnte. Edeltraud Aichner (Straubing), Anna Kleinert (Landshut), Herbert Freund (Passau) und Josef Zellner (Deggendorf) gratulierten im Namen aller anwesenden Senioren brachten dem Jubilar ein musikalisches Ständchen dar und überreichten ein Vino- und Euro-Präsent.

Bei dem wieder gut besuchten Seniorentreffen trafen sich die Seniorenleiter vorher im Gasthof Bischofshof, wo nach zweijähriger Unterbrechung am 14. Dezember die Senioren-Weihnachtsfeier des Bezirks stattfinden wird.  Neben der Vorbereitung zur Weihnachtsfeier wurde auch die Terminplanung für das kommende Jahr besprochen und zum Teil festgelegt, da es in einigen Gruppen evt. zu Änderungen kommen wird, konnte es nicht abschließend geklärt werden. Auch die finanzielle Situation wurde angesprochen, da wegen dem Wegfall der Eigenbewirtschaftung in Straubing und Landshut und weniger Treffen in Plattling und Passau ein Problem entstanden ist.

Das Foto zeigt: von links: Josef Zellner (Deggendorf), Herbert Freund (Passau) Anna Kleinert (Landshut) Edeltraud Aichner (Straubing) mit dem Jubilar und Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus). GP.

 

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24.07.2017

Niederbayerns Senioren auf Bayerwald Tour

 

Bereits seit vielen Jahren, erstmals im Jahr 1988 führt die Seniorenleitung des Bezirksverbandes der Gehörlosen Niederbayern alljährlich eine Tagesfahrt durch. So auch heuer wo am 20.Juli zu einer Fahrt in den Bayerischen Wald mit Stationen in Bad Kötzing und Bodenmais eingeladen wurde. Erfreulicherweise hatten sich hierzu 46 Personen aus den Ortsvereinen Straubing, Deggendorf, Passau und Landshut angemeldet, wobei allerdings zwei Personen kurzfristig krankheitsbedingt absagten. Mit dem Bus des Reiseunternehmens Fürst aus Hutthurm bei Passau starteten die Passauer um 7 Uhr morgens am Passauer Hauptbahnhof.

Dann ging die Fahrt nach Plattling, wo die Teilnehmer aus Straubing, Deggendorf und Landshut zusteigen konnten. Dann ging die Fahrt über den Rusel auf die Ostmarkstraße an Regen und Viechtach vorbei bis wir dann die Ausfahrt Richtung Bad Kötzing erreichten.
Hier fuhren wir auf einer äußerst kurvenreichen Straße zur ersten Station, nähmlich der Brennerei und Destillerie Liebl in Bad Kötzing wo uns der Besitzer Gerhard Liebl begrüßte und durch seine Firma führte. Der Besitzer informierte uns über die Geschichte der Brennerei, die Produktion und Herstellung von feinen Schnäpsen und Weinen und zeigte uns die Rohstoffe hierzu. Und auch das Lager wo in 800 Fässern die Destillate reifen konnten wir besichtigen. Dank der Gebärdensprachdolmetscherin Sabine Schwarzberg konnten die Teilnehmer die Ausführungen gut erfassen und stellten anschliessend Fragen, welche der Besitzer ausführlich beantwortete.

Anschliessend ging es zum Verkaufsladen der Firma, wo man eine Verkostung verschiedener Schnäpse (Bärwurz, Cognac, Liköre u.a.) vornehmen konnte und sich auch das eine oder andere Mitbringsel kaufen konnte.

Dann ging es weiter auf erneut sehr kurviger Straße zum Lindner Bräu mit seinem schönen Biergarten, wo wir das Mittagessen einnahmen. Leider gab es hierzu ein Problem, denn unser Seniorenleiter Gottfried übersah die Mitnahme der farbigen Essensbons, doch konnte das Problem zufriedenstellend gelöst werden und alle bekamen ihr bestelltes Essen.

Dann fuhren wir nach Bodenmais, wo wir einen knapp 2-Stündigen Aufenthalt zur freien Verfügung hatten, zum Shoppen, zur Stadtrundfahrt mit der Bimmelbahn, Besichtigung Glasbläserschau oder einfach in einem Straßencafe zusammensitzen und plaudern.

Nach einem obligatorischen Gruppenfoto ging es dann ab 16 Uhr wieder auf die Heimreise,wo uns der Busfahrer Stefan sicher zu den einzelnen Stationen chauffierte.

Bezirks Seniorenleiter Gottfried Paulus bedankte sich vor der Rückfahrt bei allen Teilnehmern für die Teilnahme und besonders beim Seniorenleiter des GV Deggendorf Josef Zellner, dass es mit dem Mittagessen trotzt der fehlenden Bons gut klappte und auch bei Heinz Seidenhofer, als "Ersatz-Kommunikator" und dem Busfahrer Stefan vom Reiseunternehmens Fürst. Dass wir mit dem Wetter auch bestens bedient waren, mit Sonne und 27 Grad, ist auch erwähnenswert. Für alle Teilnehmer dürften es eine schöne und ansprechende Tagesfahrt und eine Abwechslung in ihrem Alltag gewesen sein. (Gottfried Paulus)

 

 Nachstehend eine Bildergalerie von der Fahrt...

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10.05.2017

 

Infoveranstaltung der Senioren zum Bundesteilhabegesetz

 

Am Donnerstag, 27.April und am Montag, 8.Mai fanden bei Seniorentreffen in Passau (27.4.) und Landshut (8.5.) Informationsveranstaltungen zum neuen Bundesteilhabegesetz statt.

Über die Änderungen der bisherigen Bestimmungen und Regelungen und die neuen Möglichkeiten Unterstützung und Hilfe zu bekommen, darüber informierte Frau Cornelia Stiegler, Diplom-Sozialpädagogin von der Beratungsstelle in Straubing.

In Passau, wo sich die gehörlosen Senioren am letzten Donnerstag im Monat im Pfarrheim St. Bartholomäus treffen, kamen knapp 30 Personen und erhielten wichtige Informationen zu diesem Gesetz.

In Landshut, wo sich die Senioren seit dem Abschied vom Pfarrheim Peter und Paul im Cafe Kreuzer in der Regierungsstraße jeden zweiten Montags im Monat treffen waren zwar weniger Besucher anwesend, doch war die Informationsveranstaltung  zum Gesetzt ebenfalls sehr informativ für die Teilnehmer.

Zwar wird es für die Gehörlosen selbst wenig Möglichkeiten geben, Unterstützung zu bekommen, aber wenn sie diese benötigen dürfte es doch Verbesserungen geben.

Besonders positiv am Gesetz ist, dass der Selbstbehalt bei Beantragung von Unterstützung stark erhöht wurde.

 

Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus bedanke sich sowohl in Passau wie auch in Landshut für die umfangreichen Informationen bei Frau Stiegler mit kleinen Präsenten. (G.P.)

01.03.2017

 

Volles Haus beim Straubinger Seniorentreff wegen Info-Veranstaltung zum Teilhabegesetz.

 

Das war doch ein unerwartet guter Besuch, zum banalen Seniorentreffen im Gasthaus Röhrl in Straubing, welches jeden ersten Mittwoch im Monat durchgeführt wird. Nachdem der Saal im Altenheim St. Marien nicht mehr benützt werden kann (Brandschutzmaßnahmen und Umbau).

Im Lesezimmer des Gasthauses Röhrl fanden die Straubinger Senioren nun eine neue Heimat - auch wenn einige Gehörlosen unzufrieden mit der Lokalität sind.

Aber es ist für eine Zwischenzeit eine gute Lösung, denn selten kommen so viele Besucher wie am heutigen Tag. Und das war wohl auch deswegen, weil an diesem Tag eine Info-Veranstaltung zum Teilhabegesetz im Programm stand.

Das Referat zum Teilhabegesetz wurde von Frau Stiegler, von der Beratungsstelle für den Bezirk Niederbayern  gemacht und gut verständlich vermittelt.

Für die Gehörlosen dürfte es nach Lage der Dinge wohl keinerlei Verbesserungen geben, es sei denn man ist in der Armutsgrenze beheimatet

Die vor einigen Jahren vermittelten Mitteilungen dass die Gehörlosen Teilhabegelder für Dolmetschereinsätze bekommen würden, war wohl ein Aprilscherz um nicht zu sagen eine Verarschung. Die normalen Gehörlosen dürften mit diesem Gesetz wohl schlechter gestellt sein. - Man wird sehen.

Aber immerhin wir Gehörlose, die normal sind, können irgendwie noch unser Leben Selbstbestimmt  gestalten

Wir hätten uns eigentlich erwartet, dass uns Gehörlosen  eine monatliche finanzielle Zuwendung gewährt wird, um für verschiedene Bedürfnisse Gebärdensprachdolmetscher zu fin anzieren. Aber selbst wenn wir die finanziellen Wünsche erfüllt bekommen würden - hätten 90 von 100 keine Chance eine Gebärdensprachdolmetscherbegleitung zu bekommen.

Grund ist einfach: zum einen zu wenige GL-DM, zum anderen die meisten GL-DM haben sich gebunden um ein sicheres Einkommen zu haben.

Die Verlierer sind die Erwachsenen GL, welche nur dann und wann wegen besonderer Anlässe einen Dolmi zur Seite wünschen. Keine Chance einen zu bekommen oder irre ich mich.

Naja solange keine Polizei oder der Notarzt bei uns aufkreuzt, so wie heute dann geht es uns Gehörlosen gut und wir kommen klar. oder was meint ihr?

 

Die Info-Veranstaltung zum Teilhabegesetz findet auch am 27.April in Passau und am 8.Mai in Landshut bei den Seniorentreffen statt.

Also kommt dort vorbei - euer Schaden wird es nicht sein.

 

Gottfried Paulus

Bezirksverband der Gehörlosen Niederbayern

Bezirks Seniorenleiter

 

P.S.

 

Am 23.März findet beim Seniorentreffen in Plattling die Neuwahl der Seniorenleitung des Bezirks Niederbayern statt. Wahlberechtigt sind alle anwesenden Senioren aus den niederbayerischen Vereinen .  Ein Nachfolger für den amtierenden Bezirksseniorenleiter wird gesucht!

24.02.2017

 

Faschingskränzchen der Senioren

 

Einen netten Nachmittag erlebten die Senioren des Bezirksverbandes Niederbayern am Unsinnigen Donnerstag im Pfarrheim St. Bartolomäus in Passau-Hacklberg. Der Seniorenleiter des Gehörlosenvereins "Dreiflüsse" Passau konnte knapp 40 Besucher begrüßen, darunter auch den Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus (Landshut).

 

Neben einem Weißwurst- und Wieneressen gab es die obligatorischen Faschingskarpfen und Kaffee, wobei es Diskussionsstoff bezüglich der Karpfenüberzüge gab, ob es sich hier um Puderzucker oder Traubenzucker oder Babypuder handelt. Bei angeregter Unterhaltung informierte Gottfried Paulus auch über die Landesseniorenleitertagung, welche eine Woche vorher in Nürnberg stattfand und würzte seine Rede mit einigen heiteren Bonmots. (GP.)

09.10.2016

Senioren in 10 Jahren ??

 

Am Samstag, 8.Oktober fand im Hotel "Zum Regenbogen" in Cham die diesjährige Info-Veranstaltung des Landesverbandes Bayern der Gehörlosen statt, wozu Teilnehmer aus fast allen bayerischen Gehörlosenvereinen teilnahmen.

Unter Leitung des Landesvorsitzenden Bernd Schneider wurden den Teilnehmern wesentliche Ergebnisse der Arbeit des Landesverbandes vermittelt und man konnte Fragen stellen, welche die einzelnen Vereine auf dem Herzen hatten.

Ein besonderer Aspekt dieser Tagung war das Referat von Marcus Willam, dem Vorsitzenden des Bezirksverbandes der Gehörlosen Mittelfranken.

Sein Thema war: "Senioren in 10 Jahren ??"

Aus seiner Tätigkeit als Arbeitserzieher und Hausmann  bei der Regens-Wagner Stiftung in Zell hat er viel Einblick in die Situation  der älteren Gehörlosen Menschen und stellte darüber einen interessanten Bericht zusammen, welcher in der nachstehenden Fotogalerie in Stichworten angezeigt ist.

Ein besonderer Aspekt seines Berichtes ist der Wohnpark der Gehörlosen in Gelderhorst in Ede in Holland, wo eine große Gehörlosengemeinschaft zusammen lebt.

Ein solches Projekt ist in Deutschland und in Bayern bisher eine Utopie aber der Landesverband träumt von einer Verwirklichung eines ähnlichen Projektes, wozu allerdings auch die Gehörlosen selbst beitragen müssen.  (GP.)

 

 18.03.2016

Infoveranstaltung zu Rauchwarnmelder und weiteren Hilfsmitteln bei niederbayerns Senioren.

 

Bei den Seniorentreffen in Straubing (2.März) und in Plattling (17.März) gab es jeweils eine Informationsveranstaltung zu Rauchwarnmeldegeräten und weiteren visuellen Hilfsmitteln, welche durch die Firma deaftechnik aus München präsentiert wurden.

In Straubing, wo die erste Veranstaltung stattfand, trafen sich die gehörlosen Senioren erstmals im Hotel Röhrl am Theresienplatz. Überraschend kamen zahlreiche Besucher, welche sich im neuen Treffpunkt umsehen wollten, weil der Saal im Marienstift, wo die Treffen seit annähernd 20 Jahren stattfanden, aus Brandschutzgründen saniert und vorübergehend nicht mehr nutzbar ist. Trotzt Platzenge  im Nebenraum des Hotels Röhrl, fanden dann trotzdem alle Besucher einen freien Stuhl und konnten so die Präsentation von Markus Antony, von der Firma "deaftechnik" verfolgen. Neben der Rauchwarnmeldepflicht informierte Markus Antony auch über das Antragsverfahren, sowie weitere visuelle Geräte, welche für das Leben der Hörgeschädigten recht nützlich sind. Mit knapp 40 Besuchern war die Veranstaltung ein guter Erfolg.

Eine weitere Infoveranstaltung zum gleichen Thema fand dann großen Pfarrsaal St. Magdalena in Plattling statt, wo sich über 50 Besucher einfanden. Neben der Informationsveranstaltung der Firma "deaftechnik" mit Markus Antony und seinem Mitarbeiter Pascal gab es auch weitere Infos wie den Begegnungsaufenthalt im Schwarzwald im September, das Bayerische Landestreffen im Juni in Landshut u.a. Der gute Besuch an den niederbayerischen Seniorentreffen zeigt, dass die Senioren die angebotenen Veranstaltungen gerne besuchen und sich in der Gemeinschaft wohlfühlen. (gp.)

 

 26.02.2016

Bayerns Seniorenleiter tagten  in Nürnberg

 

Schon seit einer langen Zeit, ist Mitte bis Ende Februar für die Seniorenleiterinnen und Seniorenleiter in den bayerischen Gehörlosenvereinen ein wichtiger Termin, nähmlich die Seniorenleitertagung, welche dieses Jahr im Berufsbildungswerk in Nürnberg durchgeführt wurde. Überraschend waren an die 95 Prozent der Vereinsvertreter erschienen, so dass es ein volles Haus gab. Die wenigen abwesenden Vereinsvertreter hatten hier sicherlich etwas versäumt.

Richard Semenjuk, der Landesseniorenleiter begrüßte die vielen Teilnehmer mit launig-humorigen Worten und begrüßte besonders seinen Vorgänger Klaus Roser und den Ehrenpräsidenten des Bayerischen Gehörlosen Sportverbandes, Josef Scheitle.

Bei der Begrüßungsansprache bedankte sich Richard Semenjuk auch bei seinem Mitarbeiter, Helmut Rühr für die Organisation der Tagung, wo alles in einem Hause ablaufen konnte.

In seinem Rechenschaftsbericht erwähnte der Landesseniorenleiter Richard Semenjuk einige markante Ereignisse.aus dem zurückliegendem Jahr 2015.

So die alljährliche Seniorenleitertagung am 25.Februar 2015, den Unterfränkischen Seniorentag am 29.April in Aschaffenburg, den Landesseniorentag in Plattling im Juli, das Sommerfest in Kaufering und andere.

Richard Semenjuk, als Landesseniorenleiter sagte, dass er über den Verlauf der einzelnen Veranstaltungen überaus positiv berichten kann und den einzelnen Veranstaltern und Ausrichtern großes Lob aussprechen kann.

Etwas weniger erfreulich war für den Landesseniorenleiter und seinen Mitbegleitern die Teilnahme am Bundesseniorentag im Oktober 2015 in Potsdam.

Es lag zum Teil an der unbefriedigenden Organisation und dann auch am Tagungsprogramm.

Es wurde dort nähmlich angeregt, dass in den Bundesländern Kompetent-Zentren gegründet und aufgebaut werden sollen. Nur was dahinter steht, erschließt sich keinem.

Da wollen sich wohl einige die Gewalt über die Menschheit sichern - und dann...????

Unser Landesseniorenleiter Richard Semenjuk sagte abschließend zu seinem Bericht jedenfalls, "außer Spesen nichts gewesen, Und zudem war er mit dem Tagungsraum und der Verpflegung äußerst unzufrieden. Immerhin hatten die Teilnehmer ein erstklassiges Hotel für die Übernachtung verfügbar.

Im weiteren Verlauf informierte "König" Richard über den Seniorentreff des Landesverbandes in der Schwanthaler Straße in München, dem Gegenstück zum Seniorentreffen des GMU, welcher einen außergewöhnlich guten Zulauf hat.  Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil bei den Treffen immer aktuelle Informationen vermittelt werden und eine warmherzige Athmosphäre gegeben ist..

So erfreulich es in vielen Bereichen ist, gibt es natürlich auch einige negative Aspekte, welche insbesondere im Schwabenland für dunkle Wolken am Himmel der Gehörlosenwelt sorgten.. Zwei Löwen stehen sich gegenüber. Einer muss den Schwanz einziehen und sterben. Ist Gesetz. Das ist im Jahr 2015 in Bezirk Schwaben passiert.

Viele Jahre gab es einen Seniorentreff in Bahnknotenpunkt Buchloe. Das ist nun leider Vergangenheit. Grund Persönliche Probleme der Führungspersonen. Ein Fortbestand wäre sicherlich möglich gewesen, wenn egoistische Mimositäten hintan gestellt würden. Naja..

Es ist halt manchmal schwierig einzusehen, dass es Zeit ist zurück zu treten und einem Nachfolger die Führung zu überlassen, welcher neue Wege gehen möchte.

Und es ist auch schwierig, einzusehen dass meine Zeit abgelaufen ist. Aber wenn man es akzeptiert, kann man mit sich im reinen sein. Da fehlt es vielen, was zu bedauern ist.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine des Berufsbildungswerks Nürnberg gab es dann noch Informationen zum diesjährigen Begegnungsaufenthalt in Schwarzwald, welchen Helmut Rühr bewarb. Helmut Rühr bemühte sich neues zu finden, konnte seine  Vorstellungen dann zeitlich und finanziell nicht umsetzen. Helmut erinnerte sich dann an vergangene Veranstaltungen und dachte, dass Wiedersehen Freude macht. So konnte er nun ein Angebot zusammen stellen für einen erneuten Begegnungsaufenthalt im Schwarzwald.  Dort wo bereits im Jahr 2012 eine Begegnungsmaßnahme stattfand. So  findet nun die diesjährige Veranstaltung im Schwarzwald (Titisee/Neustadt) statt, wobei das  Anmeldelimit bei 50 Personen vorgesehen ist.

Zu den Wortmeldungen zum Bericht des "Königs Richard" gehörte auch Josef Scheitle, der Ehrenpräsident des Bayerischen Gehörlosen Sportverbandes. Er nahm insbesondere die geplanten Kompetenz-Zentren u-a. auch vom DGB geplant ins Bild und zeigte anhand der Bayerischen Situation auf, dass die Gehörlosen bei einem Beitritt die Verlierer wären und ihrer Eigenständig verlustig gehen würden. Josef Scheitle appellierte eindringlich, dass die Gehörlosen ihre Eigenständigkeit und Selbstverwaltung behalten sollen, was nur durch gemeinsame Solidarität möglich ist.

Eine kurze Info zum diesjährigen Landesseniorentag brachte dann der niederbayerische Bezirksseniorenleiter Gottfried Paulus. Gottfried informierte, dass die Vorbereitungen zum größten Teil abgeschlossen sind und nun Anmeldungen und Kartenbestellungen möglich sind. Gottfried, übrigens der einzige Krawattenträger an der Tagung versicherte, das alle Besucher des Landestreffens einen Besuch dieser Veranstaltung nicht bereuen werden, Allein schon wegen dem letztem Programmpunkt, der Tanzgruppe "Samba do Brasil", welche übrigens auch bei der 20-Jahrfeier des Gehörlosensportvereins Landshut für ein volles Haus, Trubel und Flair sorgte.

Informiert wurde auch über  die neuen Kosten für die Wertmarke  für die Freifahrt .

Da erstaunte die Mitteilung dass 18-tausend Hörbehinderte Wiederspruch eingelegt haben, für eine Steigerung von 8,00 € pro Jahr, pro Tag waren es vielleicht nur 0,5  Cent.

Man sieht dass manche irrationale Wünsche einbringen, welche uns letztendlich schaden würden.

Und auch Fragen zum neu geplanten einheitliche Ausweis wurden gestellt. Da ist allerdings noch Klärungsbedarf gegeben, Und die alten Ausweise bleiben gültig, so lange die neuen Ausweise nicht verfügbar sind

Zwar begann die Tagung mit einer Verspätung, was bei Gehörlosenveranstaltungen irgendwie die Regel ist, doch konnte "König Richard" und seine Adjuitanten mit straffer Berichterstattung letztendlich alles zeitnah zu Ende bringen.

Und es muss auch angemerkt werden, dass König Richard schlaflose Nächte hatte, einfach deswegen weil er zu lange im Amt ist und nicht mehr weiss, was er bei der Tagung reden soll. Aber es ist halt so, dass rechtzeitig ein rettender Engel kommt und ein Paket mit Inspiration beim Tagungsleiter abliefert, so dass am Ende alles gut verlaufen ist und niemand weiß wie schwer so eine Veranstaltung mit allem drum und dran zu schultern ist.

Jedenfalls gilt unser aller Dank, dem König Richard, seinem Adjutant Charly und Helmut sowie Peter. Hoffen wir, dass die Senioren in Bayern weiterhin unter guten Führungskräften stehen und diese dann auch gute Nachfolgeleute finden, welche durchaus neue Wege gehen können.

 

Landshut, den 26.02.2015

Gottfried Paulus

Bezirksverband der Gehörlosen Niederbayern

Bezirks-Seniorenleiter

 

 

29.01.2016

Faschingskränzchen der Senioren

 

Einen überraschend guten Besuch hatte der Seniorentreff im Passauer Pfarrheim St. Bartolomäus, am Donnerstag, 28.Januar 2016, wo die niederbayerischen Senioren zu einem gemütlichen Faschingskränzchen zusammen kamen.

Herbert Freund, der örtliche Seniorenleiter begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder aus den niederbayerischen GL-Vereinen sowie die Gäste aus Oberbayern, Oberpfalz und sogar Schwaben. Bei reichlich flüssiger Nahrung, sowie kleinen Imbissen, Faschingskrapfen, Kaffee und Kuchen gab es dann auch eine Maskenprämierung, wo Elfriede Klinger die kreativste Verkleidung zeigte, vor Herbert Freund und weiteren Verkleideten Besuchern.

 

Bezirks-Seniorenleiter Gottfried Paulus informierte in seiner launigen Rede auch über das Bayerische Landestreffen im Juni sowie über eine geplante Info-Veranstaltung zu Rachmeldern und dem Antragsverfahren.  (G.P.)