25.02.2018

 

Auch "Gehörlose" wieder beim Landshuter Stadtradeln dabei

 

Am Dienstag, 22.Februar trafen sich die Teamkäpitäne mit Anhang zur Feierstunde des Landshuter Stadtradelns im Alten Plenarsaal des Landshuter Rathauses. An diesem Stadtradeln welches vom 9. bis 29. September zum 8. mal durchgeführt wurde nahmen wieder wie im Vorjahr drei Gehörlose Radler teil, welche mithalfen dass die insgesamt 31 Teams 121 197 km einsammelten. Bei der Feierstunde wurden die Besten Teams von Bürgermeister Dr. Thomas Keyßner und Koordinator Dr. Frank Palme ausgezeichnet. Es gab hierbei 3 Wertungen, wobei die 3 Besten Teams Urkunden und einen Preis überreicht bekamen.

Die Gehörlosen Teilnehmer Rainer Starke (im Team Radlstrampler Gebäudewirtschaft), Erika und Gottfried Paulus (Team OB Alexander Putz) erreichten unter den 31 Teams nachstehende Platzierungen.

 

Wertung der Teams mit den meisten Teilnehmern:

Team Alexander Putz - 7.Platz (19 Teilnehmer)

Radlstrampler Gebäudewirtschaft - 22.Platz (8 Teilnehmer)

 

Wertung der Teams mit den meisten Radlkilometern:

Team Alexander Putz - 3.Platz (9796 km)

Radlstrampler Gebäudewirtschaft - 16.Platz (1839 km)

 

Wertung mit den meisten Radlkilometer pro Teilnehmer

Team Alexander Putz - 2.Platz (515,6 km)

Radlstrampler Gebäudewirtschaft - 7.Platz (229,9 km)

 

Auch in diesem Jahr (2018) wird das Stadtradeln wieder durchgeführt und zwar voraussichtlich vom 9. bis 29. Juni. Vielleicht haben weitere Gehörlose Interesse sich zu beteiligen. Kontakt bei Rainer Starke oder Gottfried Paulus möglich. (gp.)

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Quelle: Landshuter Zeitung vom 11.09.2017 -

 Gottfried Paulus rechts neben dem Liegeradler mit Mütze und weissem Lenkerkorb

13.10.2017

Gehörlose Teilnehmer beim Landshuter Stadtradeln mit vorne präsent.

Vom 9. bis 29. September 2017  fand zum 8.Mal das Landshuter Stadtradeln statt, eine Veranstaltung "Radeln für ein besseres Klima", wozu sich insgesamt 31 Teams verschiedener Größen beteiligten. Auch diesmal waren wieder Gehörlose Radler mit von der Partie, nähmlich Rainer Starke sowie Erika und Gottfried Paulus, welche ihre Teams mit "einigen hundert Kilometern" kräftig unterstützten.

Rainer Starke, welcher für das Team Gebäudewirtschaft Landshut zum zweiten mal teilnahm Belegte in der Wertung mit den meisten Kilometern mit seinen 8 Mitstreitern den 16.Platz.

Die 8 Radler fuhren in den 3 Wochen insgesamt 1839 Kilometer. In der Wertung mit den meisten Teilnehmern waren sie an 22.Stelle. Aber in der Wertung Kilometer pro Teilnehmer rangierten sie mit 229,9 Kilometern auf dem respektablem 7.Platz.

 

Erika und Gottfried Paulus, welche schon seit Anfang  und nun zum 8. Mal mit dabei sind, fuhren diesmal im Team des Oberbürgermeisters Alexander Putz, wo Gottfried Paulus als Teamkäpitän fungierte. In diesem Team beteiligten sich 20 Personen, davon ein Teil der Mitglieder des Radsportclubs Landshut, welche natürlich reichlich Kilometer einsammelten. Es waren am Ende 9796 Kilometer, was am Ende für 2 Podestplätze reichte. In der Wertung mit den meisten Kilometern belegten sie den 3.Platz. In der Wertung Kilometer pro Teilnehmer waren sie mit 515,6 km auf Platz 2 und bei der Anzahl der meisten Teilnehmer stand ein 7.Platz zu Buche.

Auch im nächsten Jahr werden sie wieder mitradeln. (GP.)

 

Quelle: Deutsche Gehörlosen Zeitung 09/2017-Verfasser: Werner Kliewer
Quelle: Deutsche Gehörlosen Zeitung 09/2017-Verfasser: Werner Kliewer
von links: Deaflympics Teilnehmerin Bianca Metz (GSC Bodensee), Vors. Gottfried Paulus und Isabelle-Sophie Boberg
von links: Deaflympics Teilnehmerin Bianca Metz (GSC Bodensee), Vors. Gottfried Paulus und Isabelle-Sophie Boberg

18.09.2017

 

Verspätetes Empfangs-Präsent für Bronzemädel Isabelle-Sophie Boberg

 

Anläßlich der Deutschen Gehörlosen Radsportmeisterschaft, welche am 16. und 17. September in Tettnang und Ettenkirch bei Friedrichshafen am Bodensee durchgeführt wurden, überreichte die Vorstandschaft des GSV Landshut mit Gottfried Paulus (Vorsitzender) und Johann Herrnreiter (Schatzmeister) nachträglich ein Willkommenspräsent, anläßlich der Rückkehr von den Deaflympics in Samsung an die Radsportlerin Isabelle-Sophie Boberg.

Auf Grund wegen Flugzeugwechsel konnte das DGS Radsportteam mit den bayerischen Teilnehmern u.a. Isabelle-Sophie Boberg nicht wie vorgesehen am 27.August gegen Mittag in München landen, sondern erst Stunden später, so dass der Empfang und die Begrüßung nicht realisiert werden konnte. Sie wurde nun bei der Zeitfahrmeisterschaft in Tettnang am 16.09. nachgeholt.

 

Zur Erinnerung: Isabelle-Sophie Boberg gewann im abschließenden Punktefahren die Bronzemedaille.

 

von Links: Isabelle-Sophie Boberg, Gottfried Paulus (Vors.) und Johann Herrnreiter (Schatzmeister)
von Links: Isabelle-Sophie Boberg, Gottfried Paulus (Vors.) und Johann Herrnreiter (Schatzmeister)

01.08.2017

Rückkehr der Deaflympic-Teilnehmer aus Samsun/Türkei

 

Am Montag, 31.Juli trafen sich Vereinsangehörige des GSV München, des GSV Augsburg, die Präsidentin des BGS Birgit Hermann-Payer, der Ehrenpräsident des BGS Josef Scheitle, der BGS-Referent Josef Willmerdinger und Familienangehörige der Sportler am Flughafenterminal "D" in München zum Empfang der bayerischen Teilnehmer, welche an den Deaflympics in Samsung teilgenommen hatten.

Mit von der Partie war auch der neue Sportkoordinator im BGS Michel-Gerald Bauer, sowie der Vizepräsident Leistungssport im Bayerischen Landessportverband (BLSV) Harald Stempfer.

Nach der pünktlichen Landung der Maschiene aus Istanbul kommend und einer gewissen Wartezeit wegen der Gepäckabholung erwartete die Sportler ein herzliches Willkommen ihrer Vereins-kameraden, der Familienangehörigen und von den Präsidiums-Personen.

Die Medaillengewinner Melanie Stabel, Colin Müller (beide Schießen) und Daniel Duda (Bowling) wurden von der Präsidentin Birgit Hermann-Payer mit einem Präsent bedacht und mit einem kleinen Sektumtrunk für alle bayerischen Teilnehmer wurde die Rückkehr gefeiert.

Von den 13 Medaillen, welche deutsche Sportler erringen konnten fielen alleine 6 Medaillen (2x Gold, 2x Silber und 2x Bronze) an bayerische Teilnehmer, was die Vormachtstellung Bayerns im deutschen Gehörlosensport dokumentiert.

Leider konnten jedoch nicht alle bayerischen Teilnehmer die Rückkehr gemeinsam antreten, so dass eine Gruppe, welche bereits am 27.Juli die Rückreise antrat, ohne Begrüßungskomitee in München landete. So u.a. die Radsportler mit der Bronzemedaillengewinnerin Isabelle-Sophie Boberg).

(Text und Fotos Gottfried Paulus)

 

Quelle: Landshuter Zeitung 03.08.2017
Quelle: Landshuter Zeitung 03.08.2017

14.07.2017

Radsportlerin Isabelle-Sophie Boberg wieder auf Medaillenjagd nach Olympia-Gold

 

Vom 18.bis 30.Juli 2017 finden in Samsun / Türkei die 23.Olympischen Sommerspiele der Gehörlosen und Hörbehinderten statt, welche unter der Bezeichnung Deaflympics vom IOC anerkannt sind und auch gefördert werden. An diesen Spielen können Sportler mit einer Hörschädigung von mindestens 55 Dezibel, welche durch ärztliches Audiogramme nachzuweisen ist teilnehmen.

 

Erfreulich ist, dass die Radsportlerin Isabelle-Sophie Boberg vom Gehörlosensportverein Landshut mit ihren Leistungen an dieser Veranstaltung teilnehmen kann. Sie wird bestrebt sein, ihre Medaillenbilanz auszuweiten, denn bei den letzten Deaflimpics, welche 2013 in Sofia/Bulgarien stattfanden konnte sie mit 3 Silbermedaillen im Gepäck die Heimreise antreten. Zwischendurch sammelte sie bei den MTB Europameisterschaften 2014 in St. Johann/Tirol, sowie den Straßen-Europameisterschaften in Brügge/Belgien 2016 weitere Medaillen ein, darunter zwei Goldene.

 

Zwar startete Isabelle-Sophie Boberg dieses Jahr etwas verspätet in die Saison, auf Grund eines Bergunfalles, doch gewann Sie zwischenzeitlich die Internationalen MTB-Wettbewerbe der Hörbehinderten in Kaltern/Italien und Anhee/Belgien und liegt in dieser Rennserie in Führung.

 

Isabelle-Spohie Boberg wird in Samsun im Sprint, dem Punktefahren, dem Zeitfahren und im Straßenrennen an den Start gehen und zudem im MTB-Marathon-Wettbewerb.

 

Für den Gehörlosen-Sportverein Landshut ist es erfreulich, dass er  bei dieser Veranstaltung, wo sich an die 4000 Hörbehinderte aus vielen Ländern in 20 verschiedenen Sportarten messen werden wieder mit einer Sportlerin vertreten ist, wie bei vielen Vorherigen Veranstaltungen (Sofia, Melbourne, Kopenhagen, Rom, Christchurch u.a.)

 

Mit Marco Baron nimmt übrigens ein weiterer Landshuter Gehörlosensportler an diesem Event teil. Marco Baron startet als Schütze bei verschiedenen Einsätzen und ist Mitglied in der Schützenabteilung des Gehörlosen Sportclubs Nürnberg. (GP.)

 

  1. 07.07.201

Bayerns Gehörlosen-Sportler für Deaflympics bereit

 

Hochmotiviert sehen die Sportler des Bayerischen Gehörlosen-Verbandes ihren „23. Olympischen Sommerspielen“ entgegen. Die Deaflympics finden in diesem Jahr vom 18.07. bis 30.07.2017 in Samsun in der Türkei statt. Nachdem die bayerischen „Olympioniken“ 2013 in Sofia bei den 22. Deaflympics wesentlichen Anteil an den Erfolgen Deutschlands hatten, werden sie auch dieses Mal sehr gut vorbereitet und erfolgshungrig an den Start gehen.

 

Für das Sportevent Deaflympics  können sich taube Menschen, CI-Träger (Cochlea-Implantat) und Schwerhörigen mit einer Hörbehinderung ab 55 dB auf beiden Ohren qualifizieren und danach bei entsprechender sportlicher Leistung an den Spielen teilnehmen.

 

Die Gehörlosensportler sind stolz darauf Deutschland bei diesem weltweit beachteten Großereignis vertreten zu können. In Sofia waren 90 Nationen und über 2700 Athletinnen und Athleten am Start, neue Rekordzahlen werden erwartet.

 

Bayerische Sportler treten dabei in den Disziplinen Bowling, Fußball, Handball, Karate, Leichtathletik, Radsport, Sportschießen und Tennis an und erhoffen sich wieder ansprechende Ergebnisse. Das Bestreben geht dahin, wie bei den Spielen im Jahr 2013, eine Anzahl von Medaillen zu erringen. Die Konkurrenz, vor allem aus Russland, ist groß, aber mit bayerischer Hilfe will die deutsche Mannschaft nach dem 14. Platz in Sofia im Vorderfeld der Nationenwertung landen.

 

Die bayerischen Farben werden dabei vertreten durch Melanie Klinke und Daniel Duda, beide vom GSV München e.V.. Im Fußball geschieht dies durch Denis Jukovskiy vom GVIUS Ingolstadt e.V. sowie Robert Hofmann vom GSV Augsburg e.V.. Die Sportart Handball vertritt Alwin Ruf vom GSV München e.V.. Dr. Christoph Rieck wird versuchen in der Disziplin Karate auf dem Treppchen zu landen. In der Leichtathletik sind es Georgina Schneid, Nadine Brutscher und Christoph Bischlager, alle vom GSV München e.V., die an den Wettkämpfen teilnehmen.

 

Im Radsport wollen Isabelle Boberg (GSV Landshut e.V.), Kilian Deichsel (GSV Bayreuth e.V.) und Peter Hiltl (GSV München e.V.) alles daran setzen vordere Plätze zu belegen. Die größte Gruppe stellen die Sportschützen dar. Sabrina Eckert, Silke Fischer (beide GSV München e.V.) und Melanie Stabel (GSV Augsburg e.V.) bei den Frauen sowie Colin Müller (GSV München e.V.), Marco Baron (GSC Nürnberg e.V.), Thomas München (GSV Bamberg e.V.) und Werner Lackerbauer (GSV München e.V.) sind bestrebt in den Kampf um die vorderen Plätze einzugreifen. Last but not least wird Sebastian Schäffer vom GBF München e.V. sein Bestes in der Sportart Tennis geben um die bayerischen Farben hochzuhalten.

 

Die bayerischen Gehörlosensportler werden dabei von den besten Wünschen des Bayerischen Gehörlosen-Verbandes begleitet. Auch die Öffentlichkeit nimmt zunehmend wahr, zu welch großen Leistungen Gehörlose in den verschiedenen Disziplinen des Leistungssports fähig sind.

(Text: Michel Gerald Bauer)

 

21.04.2017

 

Netter Besuch bei den Dart-Sportlern

 

Einen überraschend netten Besuch hatten die Dartsportler des GSV Landshut bei ihrem Übungsabend am 20.April im Übungslokal Gasthaus Proske in Ergolding. Denn drei Studentinnen welche sich in der Fachhochschule Landshut im Fach Gebärdensprach-Dolmetscher eingeschrieben haben und im vierten Semester stehen, schauten vorbei und erlebten einen interessanten Abend, wobei sie sich auch im Pfeilwurf des Dartsports versuchten und hier erstaunlich schnell gut zurechtfanden.

 

Im Gegensatz zum Gebärdensprach-Stammtisch konnten die Studentinnen hier das reale Leben der Gehörlosen kennenlernen und erhielten von den Gehörlosen viele Informationen, teils in humorvoller Erzählung verpackt, vermittelt.

 

Da die Übungsabende Donnerstags stattfinden, können die Fachabsolventinnen gerne dort vorbei schauen und bei Unterhaltung und sportlichem Einsatz, Einblicke in die Welt der Gehörlosen gewinnen, was ihrer Ausbildung gut tun dürfte.

 

Da der Dartabend im Vereinslokal des Dartvereins "Phantoms 83" Ergolding stattfindet haben die gehörlosen Dartsportler zwischenzeitlich ein gutes Verhältnis mit den Dartsportlern dieses Vereins und es ist hier auch eine gelungene Inklussion was in der jetzigen Zeit öfters ein angemahntes Ziel in den politisch-gesellschaftlichem Forderungen eingebracht wird.

 

Es sollten also die Gehörlosen selbst wieder mehr zu den Treffen kommen um mit den Studenten über Gott und die Welt zu plaudern und zu erzählen, wie sie mit ihrem Leben in der hörenden Welt zurecht kommen.

 

Die Termine sind unter der Seite Dart https://www.gsvlandshut.de/dart/ zu finden und können auch erfragt werden. (GP.)

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18.04.2017

 

BGS-Seminar im Zeichen des Umbruchs

 

Über die Ostertage führte der Bayerische Gehörlosen Sportverband ein Seminar für Vereinsfunktionäre in der Sportschule in Oberhaching bei München durch, welches sich insbesondere an die Vertreter der Vereine, in Orten welche über Gehörloseneinrichtungen verfügen wendete. Mit Ausnahme von Bamberg, waren also die Vereine aus Augsburg, München, Würzburg, Nürnberg und Straubing vertreten, denn aus dem Umbruch, welchen der BGS anstrebt, dürften diese Vereine am meisten profitieren.

 

BGS Präsidentin Birgit Hermann konnte neben den genannten Vereinen auch Vertreter der Bezirke begrüßen  und dankte Josef Scheitle, dem Ehrenpräsidenten des BGS für die Vorbereitungen und dass das Seminar in der Sportschule durchgeführt werden konnte.

Nach der Vorstellung des Ablaufs des Seminars mit Themen, welche Veränderungen und Neuerungen, also einen Umbruch im BGS bewirken werden, übernahm Josef Scheitle den weiteren Verlauf des Seminars.

 

Josef Scheitle gab als erstes Bericht zur derzeitigen Situation im Deutschen Gehörlosen Sportverband, und zum Bewilligungsbescheid für die Einstellung eines Leistungssport-koordinators. Nach einem gemeinsamen Abendessen fand eine Sitzung der BGS-Präsidiumsmitglieder statt, wo über die ziemlich verfahrene Situation im DGS ausführlich diskutiert wurde. Hier wurde sogar die Frage diskutiert " Soll Bayern den DGS retten? Letztendlich einigte man sich aber darauf dass der BGS vier Delegierte zum außerordentlichen Verbandstag entsenden wird. Weitere Themen waren hier die Probleme in der Sparte Fußball, fehlende Leistungssport-Kriterien, Finanzkompetenz u.a.

 

Am Samstag ging es dann mit Bayerischen Themen weiter, so dem Vereins- und Schulsport, dem Breiten- und Leistungssport wo es in einigen Bereichen noch viel Nachholbedarf gibt.

Auch die Dopingprävention war ein Thema, wo man bereits im Kinder- und Jugendalter Aufklärung machen muss.

 

Des weiteren informierte Josef Scheitle über den Aufbau von Leistungsstützpunkten, welche nach der Einstellung eines Leistungssportkoordinators angegangen werden sollen, sowie Fördermöglichkeiten im außerschulischen Bereich und im Inklusionssport. Insbesondere im Inklusionssport dürfte es  für Gehörlose schwierig sein, Zugang zu finden. Doch sollte man es zumindest versuchen.

 

Dass der BGS Werbemittel für Flyer, Plakatte u.a. mit Bildern von Sportlern im Einsatz welche gebärden  haben möchte, war auch ein Thema, wozu Josef Willmerdinger ein heiteres Bonmot lieferte. Die Sache ist allerdings schwierig, denn wie soll ein gehörloser Fußballer, welcher gerade zu einem Elfmeterschuss anläuft gebärden? 

 

Zur Sprache kam auch die Neuausrichtung der einzelnen Sparten, welche sich nun selbst finanzieren und Mittel und Wege suchen müssen um nun ohne die bisherige BGS Finanzierung auszukommen. Da werden höhere Startgebühren,   die Suche nach Sponsoren,  Eintrittsgelder u.ä. wohl unausbleiblich sein um das Fortzubestehen zu sichern.

 

 

Da am gleichen Wochenende auch das Bayerische Fußballcamp für 7-14 jährige stattfand, schauten die Seminarteilnehmer bei den Nachwuchskickern vorbei und erlebten engagierte Jungen und Mädchen mit ihren Betreuern bei ihren Übungseinheiten, Zumal auch der Bayern-Profi Olic am Samstag nachmittag vorbei schaute und mitmachte. Und auch das Fernsehteam von Sehen statt Hören war präsent und drehte fleißig für einen Bericht, welcher demnächst zu sehen sein wird. (G.P.)

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11.04.2017

 

Rudolf Markert und Sebastian Ladstätter bei Bayerischen Kegelmeisterschaft am Start.

 

Bei der 44 Bayerischen Meisterschaft der Kegler, welche am 8. und 9.April in Lohof durchgeführt wurden, nahmen auch unsere Kegler Rudi Markert und Sebastian Ladstätter teil.

 

Während Rudi Markert (für den GSV Deggendorf startend) und sich hier am Samstag den Mannschaftstitel der Seniorenklasse mit klarem Vorsprung vor GSV Bayreuth und GSV München sicherte, startete Sebastian Ladstätter (GSV Landshut) nur im Einzel am Sonntag.in der Seniorenklasse B. Mit 420 LP belegte Sebastian den 5.Platz. Platz 3 in der gleichen Altersklasse belegte Rudi Markert mit 480 LP. Den Meistertitel sicherte sich Hans-Jürgen Richter (GSV Deggendorf) mit klarem Vorsprung (519 LP) vor Alfons Stern (GSV Deggendorf) welcher mit 485 LP knapp vor Rudi lag. Im Senioren Paarkampf belegte Sebastian Ladstätter mit Partner Alfons Stern Platz 5 und Rudi Markert mit Jürgen Grundmüller Platz 8. (GP.)

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08.04.2017

 

Bayerns Gehörlose Sportjugend auf einem guten Weg

 

Am Samstag, 8.April führte die Bayerische Gehörlosen Sportjugend ihre Jugendversammlung durch, welche diesmal im Dokumentationszentrum des Landesverbandes Bayern der Gehörlosen in der Schwanthalerstraße in München stattfinden konnte.

BGSJ-Vorsitzender David Holler konnte hierzu  u.a. auch die Präsidentin des Bayerischen Gehörlosen Sportverbandes Frau Birgit Hermann, sowie den stellvertretenden Vorsitzenden der DGS-Sportjugend Kevin Dziewulski begrüßen. David Holler zeigte sich erfreut über den guten Besuch, zumal erstmals vermehrt auch die Bezirksverbände mit Delegierten vertreten waren und vor allem auch Vertreter der Sportvereine, in den Metropolen, wo es Gehörlosenschulen gibt.

 

Im Zentrum der Tagung standen neben den Berichten des Vorsitzenden und des Schatzmeisters die Aktualisierung der Jugendordnung, welche  dann nach einiger Diskussionen und mit geringfügigen Ergänzungen einstimmig beschlossen wurde.

 

Im weiteren Verlauf wurden neben verschiedenen Veranstaltungsangeboten auch die schwierige Lage hinsichtlich der Gewinnung von Mitgliedern für die Gehörlosenvereine thematisiert. Mit der Veränderung im schulischen Bereich, der Inklusionsmöglichkeiten

den Versuch der Wissenschaft die Gehörlosigkeit durch das Cochlear Implantat zum verschwinden zu bringen ergeben sich schwerwiegende Probleme zum Überleben der Gehörlosen Welt im Sozialen, wie auch im Sportlichem Bereich.

 

Um aussenstehende Hörgeschädigte für unsere Gemeinschaft zu gewinnen, bedarf es hoher Anstrengungen welche von vielen nicht geleistet werden kann, ohne Unterstützung und Vorgaben durch die Verbandsspitzen.

 

Es wären notwendig Informationsplakate  in etwa wie nachstehend:

 

Sie sind gehörlos/Hörbehindert/CI-Träger

 

Sie finden Kontakt bei

Gehörlosen-Ortsvereinen

Bei Gehörlosen Sportvereinen

 

Und Eltern, deren Kinder Hörgeschädigt sind sollten sich bewusst sein, dass Ihre Kinder in der Welt der Hörbehinderten ein erfülltes Leben führen können. Abschottung führt zur Vereinsamung.

 

Hier wäre mal notwendig ein passenden Plakat oder Infoblatt zu Werbezwecken zu gestalten.

 

Im ganzen gesehen war es eine gute Tagung der Sportjugend unter dem engagierten Vorsitzendem David Holler, welcher auch bereits einige interessante Projekte für das Jahr 2017 vorbereitet hat und diese kurz vorstellte.

 

 

Jedenfalls war die Tagung der Bayerischen Gehörlosen Sportjugend an diesem 8.April ein guter Tag und eine Weiche auf einem guten Weg, welcher hoffentlich ins unendliche führen wird...(G.P.)

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Quelle: Landshuter Zeitung 01.04.2017
Quelle: Landshuter Zeitung 01.04.2017

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Quelle: Dingolfinger Zeitung
Quelle: Dingolfinger Zeitung

Unser Mitglied Günter Kopp, (fünfter von links auf obigem Foto) welcher sich oft an den Watt-Turnieren in der Region beteiligt, konnte beim Watt-Turnier in Dornwang den 1.Preis gewinnen. Zusammen mit seinem Schwager Josef Brunner sicherte er sich die Siegerprämie in Höhe von 200 €. Günter Kopp gewann vor einigen Jahren auch bereits mal eine Berlin-Reise anlässlich eines Watt-Turniers.

Das für 22.März vorgesehene Landshuter Watt-Turnier der Gehörlosen wird voraussichtlich im Oktober ausgespielt.

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12.03.2016

Gehörlosen Sportverein Landshut weiter unter bewährter Führung.

Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung mit den anstehenden Neuwahlen des Gehörlosen-Sportvereins Landshut 1989 e.V. wurde die bisherige Führung mit wenigen Ausnahmen wieder gewählt. Unter Wahlleitung von Rainer Starke, dem 2.Vorsitzenden des Ortsverbandes Landshut erhielt der bisherige Vorsitzende Gottfried Paulus erneut ohne Gegenstimme das Vertrauen der anwesenden Mitglieder. Ebenso der 2.Vorsitzende Rudolf Markert und der Schatzmeister Johann Herrnreiter.

Als neuer Sportwart wurde Rudi Weichenrieder gewählt, nachdem es wegen Rückgang in den Sparten Dart, Kegeln und Schach unwirtschaftlich erscheint hier eigene Abteilungsleiter weiterhin beizubehalten. Als Beisitzer fungiert nun der bisherige Dart-Abteilungsleiter Sebastian Ladstätter.

In seinem Rechenschaftsbericht zeigte der wiedergewählte Vorsitzende Gottfried Paulus mittels Power-Point Präsentation eine umfassende Rückschau zum sportlichen Geschehen des Vereins im Jahr 2016. So konnten Sportler des Vereins Europameistertitel, Deutsche Meistertitel und Bezirkstitel erringen, lediglich bei den Bayerischen Meisterschaften sprang nur ein Vizemeistertitel heraus.

Die Mitgliederversammlung stand auch im Zeichen der veränderten Strukturen des Bayer. Gehörlosen Sportverbandes und deren Folgen. So dass Sportarten ihre Meisterschaften wegen dem zurückgehendem Interesse und der nun selbst zu finanzierenden Gegebenheiten immer öfters abgesagt werden dürften. 

Neue Wege müssten hier gesucht und gefunden werden, was eine äußerst schwierige Angelegenheit ist. Zumindest hat der GSV Landshut mit der Radsportveranstaltung "Landshuter Straßenpreis der Radsportler" ein Projekt, welches ihm das Überleben in sportlichem Bereich sichert.

 

Und mit vermehrten Einsätzen bei hörenden Breitensportveranstaltungen (Laufen, Duathlon, Radtourenfahrten u.a.) kommpensiert der Verein den Niedergang bei den bisherigen Sportarten Kegeln und Dart. Für die nächsten Jahre dürfte der Verein hinsichtlich sportlicher Aktivitäten eine gute Perspektive haben. (GP.)

Die Vorstandschaft nach der Wahl. Von Links:

Rainer Starke (Wahlleiter), Gottfried Paulus, Rudolf Markert, Anton Meier, Johann Herrnreiter, Rudolf Weichenrieder, Sebastian Ladstätter und Markus Holzer.

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15.01.2017

Bayerischer Gehörlosen Sportverband in der Audi-Metropole Ingolstadt zu Gast

Umfangreiches Tagungsprogram mit durchwegs positiven Aspekten bewältigt.

 

Wie bereits in einem Kurzbericht informiert, führte der Bayerische Gehörlosen Sportverband am Samstag 14.Januar seinen alljährlichen Verbandstag durch, welcher diesmal in der Audi-Metropole und in der Gehörlosen Begegnungsstätte des dortigen Gehörlosen Vereins mit Sportabteilung statt. Leider war der Versammlungsraum  der Größe der Veranstaltung nicht angemessen, so dass es Proppenvoll war und sehr beengt zuging. Dennoch verlief die Veranstaltung reibungslos und in guter Athmosphäre.

Wie im Kurzbericht angegeben, beschränkt sich dieser Bericht nur um eine komprimierte Zusammenfassung der 25 Tagesordnungspunkte, welche zumeist ohne nennenswerte Diskussionen von den Delegierten zur Kenntnis genommen wurden, von einigen Themen abgesehen, welche zum Teil kontrovers diskutiert wurden.

Birgit Hermann-Payer die Präsidentin des BGS welche nach der obligatorischem Begrüßungszeremonie ihren Jahresbericht vorbrachte, konnte als Höhepunkt des zurückliegendem Sportjahres, auf den den erfolgreichen Verlauf des Bayer. Gehörlosen Sportfestes  verweisen, welches erstmals unter ihrer Regie stattfand.

Sie verwies auf die Mitgliederentwicklung, wo im Nachwuchsbereich ein Zuwachs zu verzeichnen war, auf den Behindertensportplan wo sich der Bedarf und die Verwendung  teilweise auf einer schwierigen Balance bewegen.

Des weiteren sprach sie die Entwicklung der Mitglieder in den einzelnen Sparten an, wo vier traditionelle Sparten einen starken Aderlass zu verzeichnen hatten, aber mit der Sparte Motorsport eine stillgelegte Sparte erfolgreich reaktivieren lies.

Zudem berichtete die BGS Präsidentin auch über finanzielle Angelegenheiten zum Sportbetrieb, Die Nutzung der Sportschule Oberhaching für Lehrgänge und Schulungsmassnahmen, die Besprechungen mit dem Bayerischen Innenministerium  des Innern und dem Bayerischen Landessportverband wegen der Neuordnung und der Probleme als Kleinverein . Hierüber gab dann Josef Scheitle, welcher sich als Ehrenpräsident besonders darum einbrachte ausführliche Informationen.

Vizepräsident Ingo Schweinsberg schloss sich der positiven Berichterstattung an und konnte  durchwegs von guten Verlauf diverser Veranstaltungen berichten, wo er als Vertreter des BGS und als Verantwortlicher anwesend war (DGS Sportfest Essen, Seminar Oberhaching, BLSV Sitzung (Nachwuchsförderung) Verbandstag Leipzig u.a.)

Birgit Willmerdinger, Vizepräsidentin Breitensport hatte neben verschiedenen Vertretungen des Präsidiums ihr Hauptanliegen in der Vorbereitung und Durchführung des Frauenseminars im September. Sie hatte natürlich auch Vorstellungen zu weiteren Projekten, welche sie jedoch noch nicht verwirklichen konnte.

Wenig spektakulär verliefen die Berichte des Vizepräsidenten Finanzen Franz Partsch und des Vizepräsidenten Öffentlichkeitsarbeit Stefan Pöllmann.

Während der Finanzbericht kommentarlos durchgewunken wurde und von den Revisoren ohne Fehl und Tadel abgesegnet wurde, musste sich Stefan Pöllmann doch einigen wenigen Fragen stellen. Hier wurde moniert, dass in der Homepage mehr Fotos eingestellt werden sollen und weniger Text. Das ist für den Berichtsverfasser sehr interessant.

Kann man mit einem Bild den Inhalt einer Veranstaltung wiedergeben? Eher nicht.

Man sieht ja auf dem Bild wer dabei ist, was besprochen wird, gibt das Bild definitiv nicht her.

Die Kritik an sowas ist fehl am Platze. Kein Bild ersetzt einen Bericht. Bilder sind nur Ergänzung - mehr aber auch nicht!

Mit Beifall wurde der Bericht des Vorsitzenden der Bayer. GL-Sportjugend aufgenommen, für die Organisation des Basket-Ball Jugend Camps, doch bedauerte er dass insbesondere die Großen Vereine wenig Info an die Jogendlichen weitergeben. Jedenfalls plant er bereits weitere Aktivitäten und hoffe dass es wieder erfolgreich laufen kann.

Licht und Schatten brachten die Berichte der Leiter der einzelnen Fachwarte zu Tage.

Die meisten der Sparten konnten ihre gewohnten Meisterschaften wieder durchführen und waren auch mit der Beteiligung zufrieden. Am erfolgreichsten präsentierte sich wieder einmal die Sparte Schießsport, wo sich  Colin Müller und Werner Lackerbauer in Russland den Weltmeistertitel erkämpften und wo 5 Bayerische Schützen bei der WM am Start waren,

Hier ist auch zu erwähnen dass 2 bayerische Radsportler an der Radsport-Europameisterschaft teilnahmen, wo Isabelle-Sophie Boberg bei den Frauenrennen Gold und Silber gewinnen konnte.

Anton Schneid, Referent des BGS,  berichtete dann vom Verlauf des Verbandstages des Deutschen Gehörlosen Sportverbandes in Leipzig, wo das BGS Präsidium präsent war und sich öfters in die Debatten einmischte. Es war wohl ein schwieriger Verbandstag zumal wegen personellen Veränderungen im DGS, so dass nach Ansicht von Anton Schneid eine Menge "Müll" produziert wurde. Immerhin konnte er vermelden dass "GBF Bergfreunde München" das Grüne Band erhalten hat, was jedoch keine Erwähnung und Präsentation in der DGS Homepage würdig war.

Ehrenpräsident Josef Scheitle berichtete dann informativ und ausführlich über die Probleme Kleiner Fachverbände, die Fördermitgliedschaft, die Neuordnung im Sportbetrieb, den Nachweis der Beibringung von Sachberichten wegen der Mittelverwendungen, die Übungsleiterausbildung an der Sportschule in Oberhaching. Ferner über das Kompetenzzentrum Inklussionssport und die Fortschreibung des Nachwuchsleistungssports, wo die Vorstellungen des BGS vom Ministerium bzw. BLSV akzeptiert wurden.

Und natürlich ging es auch wieder mal um Satzungsänderungen, welche vom BGS-Präsidium eingebracht und von Anton Schneid referiert wurden.. Aber bei den Änderungen ging es nur um Marginalien, nähmlich um Anpassungen. Lediglich bei einem Abschnitt entzündete sich eine längere Debatte um eine sprachlich korrekte Bezeichnung, welche dann doch alle einvernehmliche Zustimmung bekamen.

Ein Wermutstropfen jedoch fiel auf die Veranstaltung durch den Antrag der Fachwarte, dem Vizepräsidenten Sportbeirat das Amt zu entziehen. Die Delegierten folgtem dem begründet vorgebrachtem Antrag mehrheitlich.

Zum Abschluss wünschte die BGS Präsidentin Birgit Hermann Payer allen ein gutes und erfolgreichen Sportjahr und bedankte sich beim Tagungsleiter Rudolf Gast, sowie bei den Ingolstädter Sportfreunden mit Alexander Exner für die Bewirtung.

Also wir sehen uns wieder im Januar 2018 in der Nibelungenstadt Plattling. (Gottfried Paulus)

 

 

Nachstehend fotographische Impressionen vom BGS Verbandstag am 14.Januar 2017 in Ingolstadt.

Bildunterschriften sind beim Anklicken der Bilder zu sehen!

15.01.2017

Kurzbericht:

Verbandstag des Bayerischen Gehörlosen-Sportverbandes in Ingolstadt

 

Rückkehr an den Gründerort - Durchwegs harmonischer Verlauf mit positiven Aspekten.

Ingolstadt, die Audi-Metropole war Schauplatz des 42. BGS Verbandstages, welcher am 14.Januar im Gehörlosenzentrum an der Permoserstraße  in Ingolstadt durchgeführt wurde.

Der Tagungsraum war proppenvoll, als die BGS-Präsidentin Birgit Hermann-Payer den Verbandstag um 9:30 Uhr eröffnete, die Delegierten der fast vollzählig erschienenen Vereine , die Fachwarte, sowie den Ehrenvorsitzenden Josef Scheitle und den als Tagungsleiter vorgesehenen Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes Bayern Rudolf Gast begrüßte.

Anschließend sprach Alexander Exner vom GVIS als Hausherr auch ein Grußwort. Er machte einen kurzen Streifzug über die Geschichte des Gehörlosensportvereins Ingolstadt, welcher sich nach einem Niedergang auf Anregung des damaligen Landesvorsitzenden Rudolf Gast als Sportabteilung dem Gehörlosenverein Ingolstadt eingliederte. Zwischenzeitlich sind zumindest die Fußballer eine feste Größe um Bayerischen Gehörlosensport.

Alexander Exner sprach auch über die Verwirklichung seiner Vorstellung über eine eigene Begegnungsstätte, welche er Dank vieler Unterstützer verwirklichen konnte und welche ein lebendiges gesellschaftliches Leben der Gehörlosen weit über Ingolstadt hinaus ermöglicht.

Rudolf Gast, welcher anschließend als Tagungsleiter bestellt wurde, überreichte zu Beginn seiner Leitung aus seinem umfangreichem Fundus die Gründungsunterlagen des BGS an die BGS Präsidentin Birgit Hermann-Payer.

Er erinnerte daran dass der BGS im Jahr 1974 in Ingolstadt gegründet wurde. Nunmehr im 43 Jahr seines  Bestehen war es der erste Verbandstag, welcher in Ingolstadt stattfindet.

Unter Leitung von Rudolf Gast, welcher die Tagung souverän leitete und bei verschiedenen Anlässen auch Internas und humorige Erinnerungen einfliesen lies wurden dann die Tagesordnungspunkte abgearbeitet.

Über den Verlauf der Tagesordnungspunkte informiert das Protokoll, welche von Alexandra Götz

verfasst wurde. Eine Kurzzusammenfassung de Tagesordnungspunkte folgt in Kürze nach!

Es war dann ein langer Tag bis alles erledigt wurde und man sich einigte, dass der nächste Verbandstag vom GSV Deggendorf ausgerichtet wird, welcher in Plattling, dem niederbayerischem Bahnknotenpunkt stattfinden wird. Bei der Wahl des Tagungsortes spielte auch der Apell der BGS Präsidentin eine mitentscheidende Rolle, zumal der GSV Deggendorf  sich bereits mehrmals um die Ausrichtung bewarb aber stets anderen Konkurrenten unterlag. Umso mehr freuten sich die Vertreter des Vereins und der Bezirksvorsitzende Niederbayerns, dass sie nun endlich Gastgeber sein können. (Gottfried Paulus)

 

11.11.2016

Drei Gehörlose beim Landshuter Stadtradeln dabei..

Bereits zum 7.Mal führte die Stadt Landshut das Stadtradeln durch, welches vom 7.-27.Juli durchgeführt wurde und an welchem über 1700 Landshuter in 35 Teams teilnahmen, darunter auch die drei Gehörlosen Rainer Starke, Gottfried und Erika Paulus. Während Gottfried und Erika Paulus  bereits zum 7.Mal - also von Anfang an regelmäßig teilnahm, war es für Rainer Starke die erstmalige Teilnahme. Insgesamt legten die Teilnehmer in den 3 Wochen über 146 000 km zurück. Bei der Abschlussveranstaltung am 9.November im Rathaus-Foyer gab es für die Besten in verschiedenen Kategorien Auszeichnungen. Rainer Starke als Teamkäpitän der Gruppe "Radlstrampler Gebäudewirtschaft! mit 11 Personen erstrampelte 2948 Kilometer und belegte in der Kategorie "meiste Kilometer " unter den 35 Teams den 17.Platz. Gottfried Paulus Teamkäpitän vom "Team OB Hans Rampf" und Erika Paulus mit 26 Teilnehmern welche 13 608 km zusammenbrachten, belegten mit ihrem Team Platz 6.

In der Kategorie Fahrradaktivstes Team mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer schafften es Gottfried und Erika Paulus mit ihrem Team auf Platz 2 mit 523 kilometern und Rainer Starke mit seinem Team auf Platz 7 mit 268 km pro Teilnehmer.

Nachstehend der Bericht von der Veranstaltung der Landshuter Zeitung vom 11.November.

Die Veranstaltung wird auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt und zwar vom 6.-26.Juli 2017. Interessierte können gerne Teilnehmen. (GP.)

 

Quelle: Landshuter Zeitung 11.11.2016
Quelle: Landshuter Zeitung 11.11.2016
Quelle: Landshuter Zeitung 24.09.2016
Quelle: Landshuter Zeitung 24.09.2016

 

16.01.2016

Bayerischer Gehörlosen Sportverband tagte in der Noris

Präsidium vor Meisterung der schwierigen Zeiten - Philipp Eisenmann geehrt -

Bayerisches Sportfest als große Chance für die Fortentwicklung unseres Sports.

 

Wie alle Jahre am 3.Samstag im Januar lud der Bayerische Gehörlosensportverband zu seinem Verbandstag ein, welcher diesmal am 16.Januar unter ihrer Präsidentin Birgit Hermann in Nürnberg der fränkischen Norisstadt durchgeführt wurde.

In einem schönen Ambiente eines Raumes des Löws Hotels Merkur fanden sich dann die Delegierten der einzelnen Sportvereine von wenigen Ausnahmen abgesehen, vollzählig ein.

Nach der Begrüßung durch die BGS Präsidentin Frau Birgit Hermann, welche mit Freude den Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes Rudolf Gast begrüßte, welcher dann mit der Tagesleitung und Steuerung des Verbandstages beauftragt wurde, standen insgesamt 26 Tagesordnungspunkte auf dem Programm, wobei bei einigen Tagesordnungspunkten viel Brisanz zur Situation des Gehörlosensports und seinem Fortbestand der Eigenständigkeit gegeben war.

 

In ihrem Rechenschaftsbericht zeigte die Präsidentin Hermann die Mitgliederentwicklung auf, wo anscheinend der Abwärtstrend gestoppt werden konnte. Denn erstmals seit Jahren gab es ein Plus zu verzeichnen. Die verschiedenen Statistiken hierzu zeigten die Fluktuationen der einzelnen Altersgruppen, wo besonders der Zugang im Kinder- und Jugendbereich, sowie bei den Senioren über 60 Jahren hervor sticht.

Bedingt durch politische Veränderungen, wozu auch die Zuständigkeit für die Förderung des Gehörlosensports ins Innenministerium verlagert wurde, sowie einer Satzungsänderung im Bayerischen Landessportverband und auch das vom Sozialministerium neu installierte Kompetenzzentrum Inklusionssport (KIKS) ergaben sich enorme Herausforderungen für das Präsidium.

Vor allem mussten wir harte Aufklärungsarbeit in der Sache Inklusion leisten, wobei die hörende Welt es sich ganz einfach macht die Situation der Gehörlosen zu beurteilen! Der Bayerische Versehrtensportverband (BVS) will uns einfach verschlucken, aber uns nicht verstehen, dass wir in unserem gesellschaftlichem und sportlichem Leben nicht die Deutsche Sprache anwenden können, sondern als eigenständige Sprachgemeinschaft mit der Gebärdensprache leben müssen und auf sie angewiesen sind.

So hat jeder Behinderte seine Hilfe, der Blinde seinen Blindenstock, der Querschnittgelähmte seinen Rollstuhl. Und wir Gehörlosen müssen in der riesigen Welt der Hörenden, ohne Gehör wie wir sind, kommunizieren? Wie soll das gehen? Immer wieder werden wir von den Hörenden in vielen Bereichen in eine Zwangsjacke gesteckt.

Zudem kamen weitere Herausforderungen mit den Landessportbeirat im Maximilianeum hinzu, wobei nun endlich auch der Gehörlosensport momentan mit einem Gaststatus vertreten sein kann und die Nachprüfung zu den Behindertensportplänen der Jahre 2012-2014, und anderem.

 

Dank vereinten Kräften aller Präsidiumsmitglieder konnten die Probleme zumindest zufriedenstellend gemeistert und im Zaum gehalten werden. Wofür sich die Präsidentin Birgit Hermann bei allen Präsidiumsmitgliedern herzlich bedankte, welche zu den einzelnen Sachverhalten ausführlich informierten. Besonders die Entscheidung des BLSV, dass künftig nur noch Verbände mit mindestens 4000 Mitgliedern im BLSV eigenständig sein können, geht an den Lebensnerv des Bayerischen Gehörlosensports, so dass sie einen Appel an die Vereine richtete um hier die Solidarität aller Gehörlosen, Hörbehinderten und CI Träger einzufordern.

Hinsichtlich der Finanzen zu den Sportfördermittel musste Präsidentin Hermann wiederum von weniger Zuweisungsmitteln berichten und auch von Fehlentwicklungen durch die Verlagerung ins Innenministerium, wodurch  eine problematische Situation entstand, welche erst kurz vor Jahresende zumindest vorerst bereinigt werden konnte und uns noch viel Kopfzerbrechen bevorstehen.

 

Abschließend konnte Präsidentin Birgit Hermann dann noch eine Auszeichnung an einen erfolgreichen Sportler verleihen. Philipp Eisenmann, erfolgreicher Skirennläufer der letzten Jahre wurde für seine Erfolge und den Gewinn der Bronzemedaille im Ski Abfahrtslauf bei den Winter Deaflympics 2015 mit der Goldenen BGS-Verdienstplakette geehrt. Wo war diesmal das Bayerische Staatskanzlei? Für den Bayerischen Versehrtensportverband macht man bei Erfolgen der BVS Sportler alle Türen auf. Für den Gehörlosensport dagegen mit deren erfolgreichen Sportlern welche gleichwertige und leistungsmäßig hervorragenden Ergebnisse bei internationalen Meisterschaften erbringen, gibt es leider wenig Annerkennung und Respekt  und auch wenige staatliche Zuwendungen

 

Die kurz und knapp gehaltenen Berichte der übrigen Präsidiumsmitglieder zeigten die gute und effektive Arbeit des Präsidiums auf, wobei insbesondere die Ausführungen von Vizepräsident Ingo Schweinsberg zu erwähnen sind. Ingo konnte durch seine Kontakte und seine sportlichen Erfolge mit dazu beitragen, dass der BGS im sportpolitischen Bereich nun offene Türen vorfindet, welche nun genützt werden müssen um die Eigenständigkeit erhalten zu können. Viel Applaus erhielt auch die Vizepräsidentin für Breitensport Birgit Willmerdinger, welche wieder ein hervorragend verlaufendes Sommerfest in Friedberg auf die Beine stellte und weitere Aktionen durchführte, sowie Stefan Pöllmann, Vizepräsident Öffentlichkeitsarbeit, welcher eine positive Entwicklung der BGS-Homepage aufzeigte. Und auch Franz Partsch, Vizepräsident Finanzen lieferte einen soliden Bericht ab, welcher zwar ein Minus aufwies, dies jedoch angesichts des gesundem Polsters vertretbar erschein.

 

Aus den Berichten der einzelnen Fachwarte ragen besonders die Erfolgsinflationen in den Sportarten Sportschiessen und Kegeln-Classic hervor. Aber auch die anderen Sportarten konnten zufriedenstellende Statements abgeben werden.

Durch das verlagern des Gehörlosensports ins Innenministerium müssen die Sparten mit den neuen Gegebenheiten der Abrechnungspraxis des Staatsministeriums des Innern beim kommenden  Fachwarteseminar in der BLSV Sportschule in Oberhaching geschult werden

 

Im weiteren Verlauf wurde über die Tagung des Deutschen Gehörlosen Sportverbandes berichtet, wo der BGS mit einer starken Abordnung vertreten war, aber mit seinen Anträgen wie schon so oft "allein auf weiter Flur" stand. Die kommende Übungsleiterausbildung in der Sportschule Oberhaching mit dem BLSV Weiterbildungs-Akademie ist in Vorbereitung.

Bei der Fortschreibung des Konzepts des Nachwuchsleistungssports wird in diesem Monat das endgültige Konzept eingereicht und in den Monaten Februar und März werden dann die Würfel fallen inwieweit der BGS sich über eine staatliche Förderung freuen kann. Allererstes Ziel wäre dann der Aufbau der Trainingsstützpunkte unserer hörbehinderter Talente, verstreut in ganz Bayern und mit der Einstellung von hauptamtlichen Trainern und Assistenten für alle Deaflympische Sportarten.

 

Und auch mit der Satzung hatten sich die Delegierten zu befassen, wo einige Ergänzungen aus aktuellen Gegebenheiten vom Präsidium beantragt wurden und welche Referent Anton Schneid umfassend erklärte. Die Anträge zur Satzungsergänzungen wurden mehrheitlich angenommen.

 

Alexander Spöckl, Geschäftsführer des GSC Nürnberg präsentierte die Sportanlagen zum kommenden Bayerischen Gehörlosen Sportfest, welches am 2.Juli in Nürnberg stattfinden wird, und ein Sportfest der kurzen Wege sein wird und hoffentlich eine gute Beteiligung und Zuschauerresonanz haben wird. So sind nun alle Gehörlosen und Hörbehinderte aufgerufen, durch ihre Teilnahme, sei es als Sportler oder als Besucher die Eigenständigkeit des Gehörlosensport zu erhalten.

 

Mit der Vergabe des nächsten Verbandstages, wo sich Deggendorf und Ingolstadt bewarben und Ingolstadt die meisten Stimmen erhielt endete der Verbandstag mit den Dankesworten der Präsidentin Birgit Hermann an die Teilnehmer und auch an den Tagungsleiter Rudolf Gast, sowie ihre Präsidium und Referenten.

 

Die Delegierten nahmen ein Paket an Hausaufgaben mit, welche sie nun umsetzen sollten um die schwierige Phase wegen der Mindestzahl an (über 4000) Mitgliedern zu bewältigen und  um die Eigenständigkeit zu bewahren und die stattliche Förderung weiterhin direkt bekommen zu können.

 

Jetzt ist die Solidarität unter den Gehörlosen und Hörbehinderten, und auch der vielen CI-Träger in unserem Land stärker mit einem Willkommen in unserer Gehörlosensport-und Gemeinschaft mehr den je gefragt!

(Gottfried Paulus)

 

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Hallo zusammen

Die Bayerische Gehörlosen Sportjugend ist unter neuer Führung.

Neuer Chef ist David Holler.

 

Am 23.Januar 2016 findet die nächste Jugendversammlung statt, wozu alle BGS Vereine Vertreter entsenden sollen (Alter egal)

Entsprechend einem Beschluss des Verbandstages müssen alle Vereine eine Umlage in Höhe von 25,00 € entrichten.

Diese wird bei einer Teilnahme zurückerstattet.

Die Bayerischen Vereine werden um rege Teilnahme gebeten, zuvorderst die großen Vereine.

Es ist dabei egal ob die Teilnehmer jung oder alt sind.  Aber Anwesenheit wäre Pflicht, damit der Gehörlosensport weiter bestehen kann.

 

Der neue Chef bietet eine erste Veranstaltung an und zwar den Besuch zur legendären Kandahar Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen am 30.01.2016 an. Es ist aber zu beachten, dass nur 20 Personen teilnehmen können. Info siehe in nachstehendem Schreiben.

 

Also wir sehen uns zur Jugendversammlung oder ?.